Warum ist Fleisch so billig?

Billiges Schweinefleisch im Discounter

Warum ist Fleisch so billig?

Viele Experten sind sich einig darin, dass die weltweite Tierhaltung und Produktion tierischer Produkte einen entscheidenden Beitrag zum Klimawandel leistet.

Dennoch ist Fleisch hierzulande ein Wegwerfprodukt. Exemplarisch kann man dies gut an dem Preis für das „normale“ Gyros auf unserem Bild ablesen. Unter 6 Euro pro Kilogramm Schweinefleisch. Das vegetarische Gyros hingegen kostet atemberaubende 16,61 Euro pro Kilogramm.

Wer verdient denn eigentlich noch am Schweinefleisch, wenn die Ware Tier am Ende kaum noch einen Preis erzielt? Und die gesamte Produktionskette von diesem Spottpreis abgedeckt wird? Wie kann das überhaupt funktionieren, wenn die Produktion von Fleisch doch letztlich mehr Ressourcen benötigt?

Um ein Kilogramm Schweinefleisch zu produzieren, sind 5 Kilo Futter erforderlich. Zudem verschlingt die Produktion auch Unmengen von Wasser (fast 6000 Liter) und auch die Umweltprobleme durch Nitrat im Grundwasser sind nicht von der Hand zu weisen.
Vom Elend der Schweine in der Massentierhaltung ganz zu schweigen, dessen Preisaufschlag für uns Tierfreunde gefühlt unermeßlich ist.

Dennoch ist das Fleisch günstiger als die vegane Alternative, die weniger Ressourcen verbraucht und klimafreundlicher ist.

Veganes Gyros ist um ein vielfaches teurer

Veganes Gyros ist um ein vielfaches teurer

Möglich machen dies die Unmengen an Subventionen, die die Regierungen in die Landwirtschaft und Fleischwirtschaft pumpen. Gerade Deutschland hat hier einen negativen Ruf.

Am Ende zahlen wir als Verbraucher und Steuerzahler dann „hintenrum“ den Preis der Subventionen, der nicht auf dem Label von Aldi und Edeka eingerechnet wird. Auch Vegetarier und Veganer zahlen damit diese unsinnige Wettbewerbsverzerrung und dürfen obendrein für die eigenen Produkte deutlich mehr zahlen.

Selbst unsere eigene Regierung in Form des Umweltbundesamtes ist sich der Problematik bewußt. Einfach mal den Link durchlesen.

https://www.umweltbundesamt.de/…/warum-fleisch-zu-billig-ist

In einer logischen und positiven Welt würde das vegane Gyros den Prieiskampf gegen das tierische Produkt locker gewinnen…
Wir kämpfen weiter für die Schweine und alle Tiere, um diesen Zustand eines Tages tatsächlich zu erreichen. Kämpft mit!

2 Gedanken zu „Warum ist Fleisch so billig?“

  1. Grundsätzlich stimme ich der aussage zu das fleisch der billigsten Preisklasse nicht gut ist.

    Jedoch ist ihr Vergleich mit Veganem Gyros Falsch. Sie gehen in ihrer annahme davon aus das das fleisch zu billig ist (Fleisch der billigsten preisklasse) und vergleichen es mit Veganem Gyros. Letzteres ist jedoch ein gehyptes produkt das meist teurer verkauft wird als notwendig. Dazu kommt das Hier Die vergleichspreise Nicht transparent sind . Da Bei beiden preisen weder herkunft noch Preisklasse ermittelbar ist.

    Wenn ich die Billigste Milch mit der teuersten Veganen vaiante vergleiche kommen auch zweifel auf. Jedoch kann Vegane Milch zumindest bei den Herstellungskosten nachgewiesener weise mit der Konventionellen Milch mithalten. Im supermarkt kostet sie jedoch das 2 bin 2,5x von konventioneller milch.

  2. Dieser „Bericht“ geht leider völlig an der Realität vorbei. Das landwirtschaftliche Subventionen der Hauptgrund für Billigfleisch sein sollen, ist schon eine sehr abenteuerliche Theorie.
    In der freien Marktwirtschaft wird der Preis über Angebot und Nachfrage geregelt. In ganz Europa haben wir im Bereich Schweinefleisch eine hohe Überproduktion. Allein Dänemark produziert fast 5x soviel Schweinefleisch, wie es eigentlich benötigt. Deutschland produziert etwas ein Fünftel über seinem Verbrauch. Hinzu kommt, dass der Expouin Drittländern aufgrund diverser Gründe (u.a. ASP) schlecht läuft. Da viel Ware am Markt ist, sinkt der Preis. So einfach ist das. Natürlich erhalten Landwirte Subventionen, die sicherlich für Investitionen in neue Ställe genutzt werden können. Aus eigenen Erfahrungen kann ich aber sagen, dass das kaum der Rede wert ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass deutsche Landwirte im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen durch die deutsche Gesetzgebung Wettbewerbsnachteile haben, die unmittelbar zu höheren Produktionskosten führen, die mittels der Subventionen ausgeglichen werden.
    Um es kurz zu machen liebe Freunde: Sobald dem Pöbel die Landwirtschaft nicht passt, wird das Thema Subventionen herausgekramt.

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