Schweinerassen – Buschschweine (Potamochoerus larvatus) Afrika

Schweinerassen

Systematik

Überordnung:         Laurasiatheria

Ordnung:                 Paarhufer (Artiodactyla)

Unterordnung:        Schweineartige (Suina)

Familie:                    Echte Schweine (Suidae)

Gattung:                   Buschschweine (Potamochoerus)

Art:                            Buschschwein

Weitere Arten:

⦁ Madagaskar-Buschschwein
⦁ Somali-Buschwein
⦁ Östliches Buschschwein/Weißgesichtiges Buschschwein
⦁ Edwards-Buschschwein
⦁ Tiefland-Buschwein
⦁ Südliches Buschwein

Buschschwein
Buschschwein (Quelle: Wikipedia, Foto: Cburnett)

Sie sind in Afrika die am weitesten verbreitete Schweineart, vor allem in Äthiopien und Südafrika. Sie kommen mit Regen- und Trockenwäldern sowie mit Sumpfregionen und Dornbuschsavannen klar.

Beschreibung:

Zottiges Fell, rötlich-braun bis grau, fast schwarz. Die Rückenmähne ist meistens hell gefärbt. Die männlichen Tiere besitzen warzenartige Auswüchse unterhalb der Augen auf dem Nasenrücken. Sie erreichen eine Widerristhöhe von 55 – 80 cm, sind 100 bis 150 cm lang und bringen ein Gewicht von 55 bis 120 kg auf die Waage.

Sie sind überwiegend nachts aktiv, in vereinzelten Gebieten auch während kühlen Tagesstunden und halten sich im hohen Gras oder dichtem Gebüsch auf. Sie leben in Familiengruppen von 4 – 10 Tieren in einem Revier von vier bis zehn Quadratkilometer. Buschschweine sind territorial, durch Drüsensekrete und durch Kratzen mit den Hauern an Baumstämmen, markieren sie ihren Lebensraum. Die Nahrung besteht aus Wurzeln, Knollen, Früchte und Beeren aber auch Eidechsen, Insekten, Vogeleier und kleinere Wirbeltiere werden nicht verschmäht. 

Ihr natürlicher Feind ist der Leopard, dessen Population stark zurückgegangen ist. Somit konnten sich die Buschschweine stark vermehren und gelten heute als Plage, das sie ganze Plantagen vernichten. 

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