Die künftige Ausrichtung der Arbeit der Schweinefreunde

Schweinefreunde e.V.

seit der Gründung des Vereins im Jahr 2003 haben wir viel geleistet. Unzählige Tiere sind durch unsere Arbeit gerettet und vermittelt worden. Wir haben Schweine in unseren Tierheimen aufgenommen für die sich keine Plätze gefunden haben.
Die Aufklärung künftiger Tierbesitzer und die Hilfe bei allen Fragen rund um die Haltung hat und wird immer eine zentrale Rolle in unserer täglichen Tierschutzarbeit spielen.

Unser Vereinsziel ist nicht zuletzt die Aufklärung der Öffentlichkeit über das wahre Wesen des Schweines. Dieses Ziel haben wir mit Leben gefüllt. Zahlreiche Medienberichte sind und waren ebenso wichtig wie Vorträge, Seminare, der Empfang von Besuchern, die Bereitstellung unserer Vereinswebsite und unseres Vereinsforum und vieles mehr.

Neben diesen wichtigen Aufgaben sehen wir Schweinefreunde uns in der Pflicht für den Schutz der Schweine in der Massentierhaltung einzutreten. Dieser Bereich des Tierschutzes konnte noch nicht voll ausgefüllt werden.

In Zukunft wollen wir dies ändern. Mit verschiedenen Maßnahmen wollen wir Einfluss auf die Sichtweise, das Konsumverhalten und das Empfinden der Menschen nehmen. Hier spielt erneut die Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle. Mit Kommentare zu aktuellen Ereignissen, Erstellen von Medienbeiträgen, Aktionen und das konkrete Ansprechen der politischen Entscheider, wollen wir das Leiden der Schweine in der Massentierhaltung greifbar machen.
Das umfasst Aktionen wie Infostände, das Verteilen von Info Material und politische Einflussnahme im Dialog mit einschlägigen Organisationen und Behörden. Wir haben uns zum Ziel gesetzt einen „Heimschweinstatus“ für Schweine in Privathand, die nicht zur späteren Schlachtung gehalten werden, zu erkämpfen.

Tierschutz kommt nie ohne symbolträchtige Aktionen aus. Während wir das Freikaufen von Tieren im Allgemeinen nicht für sinnvoll halten, können beim Thema Schweine in der Massentierhaltung einzelne Ausnahmen nötig werden.

Alle Schweine in diesem System erleiden: Schmerzen, Gewalt und Tod.
Aktionen, die das Leben, Leiden und Sterben der Tiere in das Sichtfeld der Öffentlichkeit rücken, sind ein Mittel um ein Umdenken der Menschen zum Fleischkonsum anzustoßen.

Natürlich können solche Aktionen nicht die Regel sein. Noch gibt es zu wenig Menschen die einsteigen, um nach langwieriger Planung den Platz und die Versorgung von Tieren in einem sicheren Zuhause anzubieten. Das wird uns nicht entmutigen!

Wir Schweinefreunde verstehen uns letztlich als Anwalt aller Schweine. Wir möchten daher alle Aspekte des Schweineschutzes gleichberechtigt bedienen. Den Tierschutz, der sich um akute Probleme und Notfälle vor Ort kümmert, als auch den Tierschutz, der für das Umdenken der Menschen und der Politik kämpft. Für Beides suchen wir natürlich noch Mitstreiter. Vielleicht bist Du es ja.

Der Vorstand von Schweinefreunde e.V.

Silke Arnold
Jörg Kipka
Beate Winter

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