Der Patenschafts-Frei-tag

Ursel

Unser Verein hat ständig gerettete Schweine in der Betreuung, für die wir selbstverständlich auch finanziell aufkommen. Als kleinerer Tierschutzverein sind auch wir auf Spenden, ehrenamtliche Mithilfe und eben auch Patenschaften für die Tiere angewiesen.

An dieser Stelle möchten wir Euch nun jeden Freitag, bevor Ihr in Euer wohlverdientes Wochenende geht, einen unserer Schützlinge vorstellen. Vielleicht habt Ihr ja Interesse, eine Patenschaft zu übernehmen. Wir würden und die Schweine würden uns sehr darüber freuen!

Schweinefreunde e.V.
z.Hd. Silke Arnold
Hauptstraße 21
D – 67308 Einselthum

Fon: 06355 / 965761

Spendenkonto / Bankverbindung

Sparkasse Aurich-Norden

IBAN: DE 44 2835 0000 0145 0522 96

BIC : BRLADE21ANO

Den Anfang macht heute Ursel. Silke schreibt über ihr ihre Rettungsaktion:

„Als ich das erste mal von Ursel hörte sollte ich sie nur von A nach B bringen. Sie war 6 Jahre lang in einem Schweinekoben gehalten worden und bekam nur Futter über die Mauer geworfen. Dort holte sie ein Ehepaar raus, das sich aber irgendwie nicht mit ihr anfreunden konnte und sie wurde vermittelt.
Angekündigt als echtes amerikanisches Minipig! Das brachte mich schon zum lachen als ich sie sah 300kg (viel zu fett) und Ohren wie eine Fledermaus. Ich brachte sie an ihren neuen Platz und dachte alles sei gut.
Wie man sich irren kann! Nach ein paar Tagen kam der Anruf von der neuen Besitzerin. Sie schrie und tobte und sagte sollte ich Ursel nicht abholen holt sie den Schlachter. Ursel sei hoch gefährlich und hätte versucht sie umzubringen!
Nur das beherzte Eingreifen des Nachbarn der Ursel mit einer Schaufel schlug hätte ihr das Leben gerettet.

Also fuhren wir wieder hin. Mein Mann bekam gleich mal Hausverbot und durfte erst gar nicht auf das Gelände, Petra musste sich mit der Frau rumschlagen die sich aufführte wie ein Banshee. Ich durfte das Gelände nicht mit Leckerchen betreten und fragte mich wie ich das Schwein dann über 200m wohl raus holen sollte.
Zunächst mussten Petra und ich die bösartige Sau erst mal wecken. Dann hielt Petra die „Dame“ in Schach und ich sagte Ursel sie soll mitkommen ich hole sie da weg.
Sie hat mich wohl verstanden. Ohne Umwege oder zögern lief sie mit mir auf den Hänger.

Inzwischen hat sie gut abgenommen, kann wieder alleine aus der Suhle, hat sich in Apoll (Hängebauchborg) verliebt und auch die Wunden der Schläge mit der Schippe sind geheilt.
Ach ja sie ist ein Kampfschwein! Sie kämpft mit dem Schlaf, dem Hunger und ist eine Kampfschmuserin!

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