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Schweine-Rassen


Mangalitza (Wollschwein)
Mangalitza (Wollschwein)

Mangalitza (Wollschwein)

Sau 140 - 160 kg
Widerrist 75 cm
Eber 150 - 180 kg
Widerrist 85 cm

(ausgestorben ist die Rassedes Lincolnshire Curly Coat)

Geschichte:
Die Mangalitza Wollschweine entstanden aus Kreuzung der ursprünglichen Fleischfettschweinen (serbischen Sumadiaschweinen) mit Szalantai-Schweinen (Szalontaer / Bakonyer). 1927 wurde diese Rasse offziell anerkannt. Zur Verbesserung der Fleisch- und Speckleistung waren die Wollschweine in Ungarn, wo sie 1965 70 % des gesamten Schweinebestandes ausmachten, sehr beliebt. Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie auch in die Nachbarländer exportiert. Die Speckleistung der Wollschweine wurden anschaulich und eindringlich in der Operette "Der Zigeunerbaron" besungen. Diese genügsamen Schweinerasse wurden auch als Landschaftpflege am Bodensee und im Alpen-Nationalpark Berchtesgarden zur Bekämpfung des hartnäckigen Alpenampfers (Weideunkraut) eingesetzt. Heute sind sie aufgrund des leicht fettmamoriertem, dunklen Fleisch eine Delikatesse für Feinschmecker.

Verbreitung:
heute nur noch im geringen Umfang von ungarischen Kleinzüchtern gehalten, weitere Populationen noch in Rumänien, Jugoslawien und südosteuropäischen Ländern sowie in geringen Beständen in der Bundesrepublik Deutschland (Haustierparks, Zoologische Gärten und teilweise bei Privatleuten)

Beschreibung lockige Borsten mit seidigem Glanz, großrahmig, schwarz Pigmentierungen auf der Nasenscheibe und Haut der Augengegend sowie der Klauen, Ohren mittelgroß nach vorn hängend, Rücken mäßig gewölbt, Becken leicht abfallend

Farben:
Mangalitza Schwalbenbauchschwein: schwarzer bis grauer Rücken, cremefarbene bis weiße Bauchseite ähnlich einer Schwalbe
ansonsten einfarbig mit weißen, braunen oder rötlichen Borsten, Haut schiefergrau
weiße Mangalitza Wollschwein: siehe hier .

Die Wollschweine sind ungewöhnlich anpassungsfähig an ungünstige Witterungsverhältnisse, daher für die Robusthaltung besonders geeignet. Sie sind Spätentwickler und haben im Gegensatz zu den anderen Schweinerassen eine geringe Fruchtbarkeit (ca. 5 bis 9 Ferkel pro Wurf). Sie sind genügsam, bewegungsfreudig und haben einen ausgeprägten Familiensinn und Brutpflegetrieb. Bei starker Kälte nehmen die Elterntiere die Jungtiere schützend Bauch an Bauch liegend in die Mitte. Der Eber ist nicht so agressiv wie bei manch andere Rassen und kann bei der Sau und den Ferkeln belassen werden.

 

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