Schweinefreunde e.V.
Verein und Infos für Schweine-
und Minischweinfreunde

Startseite Forum Tierheim Infomaterial Verein Presse Tiervermittlung Fotos Impressum Shop
Rassen Wildschweine Schweine-Infos Minischwein-Infos Krankheiten Bio-Produkte Links Gästebuch

Krankheiten der Schweine und Minischweine:

Mycoplasmen (Schweinegrippe)

Info:

Die Schweiz versucht seit einiger Zeit gezielt gegen EP vorzugehen und saniert die Schweinebestände Landesweit. Der Tiertransport zwischen sanierten und unsanierten Gegenden gestaltet sich dem entsprechend schwierig.
In Deutschland schreiben die Zuchtverbände schon eine Impfung vor. Die Entwicklung ist im Moment so rasant, das die neuesten Erkenntnisse gar nicht so schnell gedruckt werden können, wie sie passieren.

Allgemeines

Die Enzootische Pneumonie (EP) wird durch Mycoplasma hyopneumoniae hervorgerufen. Mycoplasmen sind nahezu weltweit verbreitet. Es ist davon auszugehen, dass alle deutschen Schweinebestände mit Mycoplasma hyopneumoniae infiziert sind.

Vorkommen

Der Erreger kommt nur bei Schweinen vor.

Inkubationszeit

2-3 Wochen

Übertragung

Neugeborene Ferkel stecken sich innerhalb von ein paar Tagen bei ihren Müttern an. Infizierte Tiere atmen oder husten den Erreger aus, der über die Atemluft von den anderen Tieren wieder aufgenommen wird.
Eine Impfung der Muttertiere führte nicht zum gewünschten Ergebnis. Die Ferkel sollten in der ersten Lebenswoche geimpft werden, müssen aber gesund dabei sein. Sollten sie Durchfall haben, muss der erst auskuriert sein. Bei der EP beobachtet man jeweils im Herbst und Frühjahr einen Erkrankungsgipfel.

 

Muttersau mit Ferkeln

Krankheitsbild

EP zeigt oft das Bild einer Lungenentzündung. Die Bronchialschleimhaut schwillt an, es kommt zu einer Einengung der Bronchien. Häufig pfropfen sich darauf noch Sekundärerreger. Sie haben einen trockenen Husten, der sich durch das Auftreiben der Tiere auslösen lässt. Die Körpertemperatur ist nur unwesentlich erhöht. Die Tiere kümmern. Bei schlechten Stallklimaverhältnissen eine Sterblichkeit von 30%. Im Endstadium der Krankheit sitzen die Schweine auf dem Hinterteil, leiden an hochgradiger Atemnot und versuchen, mit Pumpen die Luft aus der unelastisch gewordenen, chronisch entzündeten Lunge auszuatmen.

Behandlung

Bei Anzeichen von Atemnot ist der Tierarzt zu verständigen, er wird alles Notwendige veranlassen.

Vorbeugung

Impfung und alle gängigen Massnahmen der Hygiene.

Quellen
Handbuch Schweinekrankheiten K.-O. Eich
Mycoplasmen Info Center

zurück zur Übersicht

© 1999-2005 Schweinefreunde e. V.

WEBCounter by GOWEB