50996 Köln / Rhein / Niederlande      |
ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Herkunft: Brandenburg
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Hallo Silke,
Ich habe doch nur Paula und Spekje. Eure Geduld mit so vielen Schweinen ist doch viel größer.
Heute hat mich Spekje ernsthaft herausgefordert. Er sieht jetzt nicht nur seinen Stall als seinen Bereich an sondern auch die Scheune. Er erhebt harten Alleinanspruch. Als ich durch die Scheune wollte hat er mich massiv angegriffen. Vorher habe ich leichte Spannung gespürt, wenn ich durchging. Ansonsten war er aber lieb. Ich konnte gerade noch so den Besen schnappen und dann ging es richtig los. Ich hatte das Gefühl, daß es dem Spekje um eine grundsätzliche Entscheidung ging und habe deshalb nicht klein beigegeben. Das hat ca. 30 Minuten gedauert und immer mit erneuten Angriffen, wobei ich nicht zurückgegangen bin sondern ihn Schritt für Schritt an der Schulter aus der Scheune geschoben habe (mit dem Besen, den er masakriert hat). Ehrlich gesagt, ich war klatschnaß geschwitzt. Er ist dann in seinen Stall, hat sein Nest gemacht und schläft
Ist die Entscheidung zur Scheune nun gefallen oder muß ich mich auf sich wiederholende Kraftproben einstellen? Nehme ich jetzt den Besen erst einmal immer mit oder ist das falsch? Wie soll ich mich morgen verhalten ?
Liebe Grüße
Ingrid
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23.07.2010 22:39 |
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ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Also, heute früh:
8.00Uhr bekommen Spekje und Paula ihr Fressen. Spekje steht dann schon immer hinter der offenen Tür und lugt um die Ecke zu mir.Heute erstmalig nicht. Das ging mir schon ans Herz. Als ich ihn rief, kam er gleich und betrachtete den Besen unsicher. Ich dachte nur, daß ich jetzt durchhalten muß, denn sonst war alles umsonst. Aber mir geht das sowas von gegen meine Natur. Als ich ihn aufforderte sich hinzusetzen, hat er es sofort gemacht. Zur Belohnung hat er dann eine ganz große Weintraube bekommen, --worauf er sichtlich zufrieden losschmatzte. Danach bekam er sein übliches Fresse --ohne weitere Probleme.
Nun können wir vielleicht wieder ganz lieb zueinander sein.
Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Liebe Rega, du mußt nicht denken, daß ich deinen Spekje haue. Ich schiebe ihn nur an der Schulter, damit er die Grenze respektiert. Es ist einfach notwendig, denn sonst könnten wir uns weder auf dem Hof, noch in der Scheune oder im Garten aufhalten. Seine Ställe aber bleiben seine gesicherten Räume.
Alles Gute
Ingrid
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24.07.2010 10:24 |
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Sabine

Schweinesklave
   

Dabei seit: 31.05.2003
Beiträge: 11.072
Herkunft: Ostfriesland
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Moin Ingrid
Du machst das schon ganz richtig, auch der Eigenschutz muss bedacht werden.
Kann sein das er es akzeptiert hat, kann sein das er nochmal hinterfragt..das kann dir keiner mit Bestimmtheit sagen.
__________________ Viele Grüsse
Sabine
www.Schweine-Paradies.de
www.twister-ranch.de
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24.07.2010 12:14 |
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ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Danke Sabine,
ich war jetzt schon öfter bei ihm und er verhält sich normal. Mein Mann konnte sich heute mit ihm in der Scheune bewegen ohne das etwas passiert ist. Vor unserer Auseinandersetzung hat er meinen Mann mit Karacho aus der Scheune gejagt. Da mußte ich noch lachen, -- was mir dann allerdings vergangen ist. In der neuen Familie wollte Spekje eben die neue Rangfolge klären und wer will schon das untergeordnete Schwein sein.
Bin gerade aus der Feldflur zurück und habe für die Beiden Mirabellen geklaut --pflückt nie einer. Na, das war auf beiden Seiten vielleicht ein Geschmatze. Spekje hat wieder beim Fressen mit den Hinterbeinen getrampelt. Das macht er immer, wenn es ihm besonders gut schmeckt. Ich könnte ihn knuddeln, aber das lasse ich heute lieber.
Alles Gute
Ingrid
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24.07.2010 16:10 |
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Rega

Schiffschwein
   

Dabei seit: 01.11.2007
Beiträge: 207
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Ingrid, du bist einfach nur genial. Da kann ich mich Silke nur anschließen!
Beim vorlesen wie du ihn mit der Gummimatte überlistet hast sagte Ed nur mit einem breiten Grinsen "Wer hat hier wohl wen überlistet bzw erzogen..."
UPS,
jetzt hab ich erst durch das neuladen hier drunter die neueren Beiträge gesehen. Nee Ingrid, ich mach mir garantiert keine Sorgen du könntest ihn "schlagen" - im Gegenteil, ich bin froh wenn du dich durchsetzt! Meine größte Sorge war ja bisher auch, daß er nach dem "Erfolg" mit seinem Stall versuchen wird sein Revier immer weiter auszubreiten und dir stets mehr auf der Nase herumtanzt. Er ist schließlich ein junger Kerl der seinen Platz auf der Welt noch erobern will und bisher wenig Gegenwind bekommen hat. Da neigt Mann schonmal zu Größenwahn...
Du machst das völlig richtig!!!
Jemand mit so ner dicken Haut, der ne Fliegenklatsche als Streicheln empfindet, den kann man nunmal nicht nur mit Samthandschuhen anfassen, so gerne wir das möchten...
Wir haben ja, wie beschrieben, auch unsere Machtkämpfe gehabt. Hier ging es dann zwar nicht um eine ganze Scheune, sondern nur um ein paar Meter mehr die er vor seinem Nest erobern wollte, aber das Prinzip ist wohl das gleiche. Dann ging es auch sofort "Naar je Nest!!!", geschoben und geschubst, notfalls ebenfalls mithilfe von Gegenständen zwischen uns. Dann hab ich meist die Tür mit lautem Knall zugemacht, also ihn kurz eingesperrt. Da hat er sich schnell beruhigt und dann kläglich am Ausgang gestanden, ab und an mit einem zaghaften Kontaktrufen. Bin ich dann hingegangen: "Sind wir wieder gut?" "eheheheheheh!", Küsschen, Tür auf, dann hab ich mich aufs Sofa gesetzt. Er ist meist ein bischen unsicher hin und her gelaufen, hat dann ein Stück Papier gebracht, hat sich dazu auch gleich hingesetzt und mit dem Lob wußte er ganz sicher, daß die Welt wieder in Ordnung ist.
Achtung: Es kann zukünftig auch sein, daß der Besen selbst als Aggressor gesehen wird und selbst wiederrum Mißtrauen/Attacke hervorruft. Das hatte ich mit dem Katzenstreueimer. Von daher ist es zwar gut ihn in Griffweite zu haben, ich würd aber nicht schon mit dem Besen in der Hand auf ihn zugehen.
Mein Vorgehen wäre, ihn erstmal nicht mehr allein in die Scheune zu lassen, dafür aber möglichst oft mit ihm zusammen reinzugehen und ihn dort Aufgaben ausführen lassen. Mit nur ganz kleinen Stückchen Belohnung z.B. eine kleine Kartoffelschale, ein kleiner Apfelschnipsel. Erstmal sitten und liggen, wenn das gut funktioniert dann auch was aufheben/geben/bringen etc. Damit er wieder lernt daß die Scheune nicht sein eigener Ruheort, sondern ein gemeinsamer Spielort ist. Vielleicht wär es auch sinnvoll, ihm dort ein paar Dinge mit konsequentem Nein zu verbieten. Das kennt er ja von hier, wo ja fast alles was Spaß macht - wie Tisch abräumen, Möbel anknabbern etc. verboten war. Auch daß, um ihm zu zeigen daß du die Herrin der Scheune bist. Er hat hier z.B. nie im Bereich von Sofa/Tisch oder in der Küche Machtkämpfe probiert. Fast nur in und vor seinem Nest, in dem Versuch sein Revier zu verteidigen bzw. auszubreiten.
Ich fürchte schon, daß er es wieder probieren wird. Wohl nicht gleich, aber irgendwann wenn er denkt, wieder etwas größer und stärker geworden zu sein. Laß dich dann bloß nicht beeindrucken und bleib bitte konsequent!!!
In sein Nest schicken und ne Weile vom Rudel ausgeschlossen werden ist dann die einzige Sprache die er versteht. Aber die Versöhnung danach ist glaub ich genauso wichtig. Zeigen, daß du ihm nicht mehr böse bist, aber auch keine Angst vor ihm hast. DU als Leitsau erlaubst ihm zurück zu kommen, weil er sich wieder benimmt... ggf erstmal mit "liggen" verdeutlichen, was du unter benehmen verstehst, bevor du ihn rauslässt.
Ich hoffe daß er bald ganz mit Paula zusammen kann, so daß er sich ein bischen auf "Schweinemanier" messen kann und dich dafür nicht mehr nötig hat. Egal wer von den beiden dann die Führungsrolle übernimmt, ich bin überzeugt daß er dadurch Spannung abbaut. "Gewinnt" Paula, lernt er wo sein Platz ist, was sich ja eigentlich gegenüber einer Sau so gehört, aber auch wenn er "gewinnt", wird sie es ihm nicht so leicht machen wie ein Mensch und auch dann hat er einen Platz in der "Rudelmitte", den er hoffentlich akzeptiert.
Ach ja, es gibt übrigends noch eine andere Möglichkeit: Falls du unbemerkt in seinem "Fluchtweg", also dem direkten Weg zu seinem Nest, gestanden hast so daß er sich blockiert fühlte. Dann hätte die Attacke einen logischen Grund und wird sich wohl nicht ohne gleiche Situation wiederholen.
Wollte noch mehr schreiben aber die Kleine ruft...
__________________ A ship in a harbour is safe, but that's not what ships are built for
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25.07.2010 11:00 |
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Rega

Schiffschwein
   

Dabei seit: 01.11.2007
Beiträge: 207
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Das Trappeln mit den Hinterbeinen kenn ich gar nicht - vielleicht hab ich ihm einfach nicht so tolle Sachen angeboten. Mirabellenklaun ist guuuuut!
"Apetitje" gibt es im Holländischen glaub ich auch nicht, zumindest nicht was Spekje kennt. Aber schon logisch daß er es versteht - er denkt wohl, du hast einfach nen seltsamen Dialekt für "Appeltje" und weißt auch nicht so genau, wie ein Apfel aussieht
Ausserdem war er schon immer ein Sprachkünstler. z.B. als er noch recht klein war kamen an der Mosel die Kinder immer mit ihm spielen. Die sagten statt dem kurzen, scharfen "Sit" ein langes weiches "Siiiz", trotzdem hat er keine Sekunde gezögert sich hinzusetzen.
Die Augen hat er sich auch manchmal an den Ecken der Spielkiste gerieben, vielleicht ist das also auch ein guter Platz für Zellstoffkante. Die Idee find ich gut. Nur den Augentrost kann man da schlecht haltbar reinmachen, oder?
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26.07.2010 13:14 |
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Rega

Schiffschwein
   

Dabei seit: 01.11.2007
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Liebe Ingrid,
zu deiner Beruhigung:
Du bist nicht die einzige die für Schweine in die Suhle geht!!
In Holland gab es wieder eine Aktion von wakker dier, wobei 150 !!!! Leute in eine Schweinesuhle gingen um Aufmerksamtkeit "für die 12Milionen Schweine, die diesen Sommer nicht rauskommen" zu fragen.
Hier gehts zum Film
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31.07.2010 13:07 |
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ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Herkunft: Brandenburg
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01.08.2010 11:20 |
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Doris

Moderator
   

Dabei seit: 03.10.2005
Beiträge: 2.825
Herkunft: Erlensee, Hessen
Themenstarter
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Liebe Ingrid,
ist doch selbstverständlich
!
Lieber Spekje,
auch von uns die allerherzlichsten Geburtstagsgrüße und alles, alles liebe und gute! Benimm dich bitte und lass´ die arme Ingrid in Ruhe
!!!
__________________ Liebe Grüße ,
Doris
"Natürlich kann man ohne ein Schwein leben, es lohnt sich nur nicht!" abgewandeltes Zitat von H. Rühmann
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01.08.2010 11:43 |
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Rega

Schiffschwein
   

Dabei seit: 01.11.2007
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Herkunft: Rheinbewohner
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Lieber Spekje,
drei Jahre ist es nun her, daß deine dicke Mama Rosa schwanger gerettet wurde und dir auf dem schönen Schleusengelände in Hessen das Leben schenkte. Für deine Geschwister war es nur eine kurze Lebensfreude, aber dein Schicksal wollte daß du beim einfangen derjenige warst, der uns in die Arme lief und darum mit dem Schiff in ein weiteres Leben entführt wurdest, nach Holland und auf Rhein, Main, Mosel und Neckar. Wir haben dich nicht fragen können, ob du das möchtest, aber du hast uns täglich wieder gezeigt daß wir richtig gehandelt haben.
Fast drei Jahre hast du uns hier an Bord jede Menge von deinem Glück geschenkt. Und jetzt hat dein Glücksengel wieder zugeschlagen und dir so ein tolltes neues Zuhause in Brandenburg beschert.
Wieder konnten wir dich nicht fragen ob du das möchtest, aber wenn ich mir all die Bilder, Erzählungen und jetzt den Geburtstagsessen anschaue, dann bin ich mir sicher daß du damit einverstanden bist.
Ich denke viel an dich, heut natürlich besonders, und wünsche dir und deiner neuen Familie, daß du so glücklich sehr, sehr alt werden darfst und noch viele, viele Geburtstagskuchenobstteller genießen kannst. Du mußt aber auch ein bischen mithelfen und lieb zur Ingrid sein!!! Hör also noch einmal auf die Mama: Spekje, lief zijn!
En van harte gefelicitiert met je verjaardag!
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01.08.2010 13:36 |
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ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Herkunft: Brandenburg
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Hallo Rega,
dem Spekje geht es gut. Melde mich später. Spekje wartet auf mich. Ich muß jetzt los.
Liebe Grüße
Ingrid
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04.08.2010 19:50 |
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ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Herkunft: Brandenburg
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Hallo Rega,
Nein, Augentrost kann ich nicht an den Zellstoff machen, --aber Fencheltee und die Salbe. Wenn er das erst einmal begriffen hat funktioniert das ganz gut.
Im Weg habe ich ihm in der Scheune nicht gestanden. Es war eine schweineübliche Abgrenzung der Rangordnung. Es folgte protestpieseln und ködeln in der Scheune. Nun sind wir wieder ein Herz und Seele und alles läuft gut. Ich bin nur froh, daß ich in diesem Moment durchgehalten habe. Das hat sich positiv ausgewirkt -- für uns alle beide.
Gestern Abend waren wir wie immer im Garten und anschließend erzählt er mir dann alles noch einmal und geht zufrieden in sein Nest.
Liebe Grüße
Ingrid
Hätte ich beinahe vergessen: Die Suhleaktion finde ich super !!!
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05.08.2010 11:53 |
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Rega

Schiffschwein
   

Dabei seit: 01.11.2007
Beiträge: 207
Herkunft: Rheinbewohner
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Liebe Ingrid,
Da bin ich froh daß er es erstmal begriffen hat. "Pieseln und ködeln" ist gut, dann hast du ihn tüchtig erschreckt! Vielleicht ist er ja irgendwie mit nem Straußvogel verwandt, die kriegen auch erst Respekt wenn man nen Besen hochhält
Die alte Quatschtüte - ich hoffe er erzählt dir nur was am Tag passiert ist oder ne Gutenachtgeschichte, aber keine unanständigen Geheimnisse von uns
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05.08.2010 12:12 |
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ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Ach was, Spekje hat mich tüchtig erschreckt. Gepieselt hat er erst die nächsten Tage -- so ungefähr "das ist doch meine Scheune und jetzt hast du den Salat."
Haben wir beide dann aber gut wieder hinbekommen. Habe mir die Pieselzeiten gemerkt und bin dann mit ihm mit Leckerchen und großem Lob in den Garten gegangen. Den Besen habe ich nicht mehr gebraucht.
Na klar, Spekje hat mir alles von euch erzählt, --die wildesten Geschichten. Aber ich kann ja schweigen -- im Gegensatz zu Spekje , der plaudert den ganzen Tag.
Bei mir trinkt er am liebesten Apfelsaft. Muß ich aber mit Wasser verdünnen, weil der immer noch zu süß ist (Direktsaft ohne Zuckerzusatz oder Konservierungsstoffe).
Bis später
Ingrid
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06.08.2010 12:41 |
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ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Hallo Rega,
muß mich mal wieder melden , damit du dir keine unnötigen Sorgen machst. Spekje spielt neuerdings kriegen mit mir. Erst rast er auf mich zu und kurz vor mir schlägt er dann einen Haken um dann um mich herum zu laufen. Alles geschieht in einem Tempo das mir die Schweißtropfen auf die Stirn treibt, denn ich sehe mich schon längelang im Gras robben. Aber Spekje kriegt immer wieder die Kurfe. Er ist echt gut drauf.
So, jetzt schicke die Nachricht erst einmal ab, denn mein Computer spinnt.
Alles Gute
Ingrid
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21.08.2010 21:43 |
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ingrid
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Dabei seit: 28.03.2009
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Na das funktionierte jetzt ja. Also noch eine kleine Geschichte: Wenn wir abends aus dem Garten kommen, dann marschiert Spekje strammen Schrittes in sein Nest und ich sage zu ihm "welteruste Spekje". Dann hört man nur noch ein mächtiges Kramen in seiner Hütte. Er hat nämlich neben dem Heu und zwei Schmusedecken zwei große Säcke mit Stroh ganz allein in seine Hütte gezogen und auseinander genommen. Wenn ich dann noch einmal reinsehe, --na was sehe ich da-- nur noch einen Popo. Alles andere ist im Stroh und Heu verschwunden. Man hört noch ein zufriedenes grunz grunz und dann ist Ruhe bis morgens 8.oo Uhr. Frühstück !!!
Habe es versäumt dir zu berichten: zu seinem Geburtstag habe ich ihm natürlich von deinen liebevollen Worten berichtet und ihm von dir noch ein Leckerli gegeben. Er wird dich nie vergessen, --das merkt man ab und zu.
Du würdest staunen, wie Spekje gewachsen ist, -- er wird einmal ein prächtiger Riese, wenn das so weiter geht.
Tschüssing
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21.08.2010 22:37 |
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