[BotIndex] [««] Lebendig zerlegt  

30.03.2010 20.41 | Amy | Lebendig zerlegt
http://www.fair-news.de/news/Tagesthemen+zur+Schlachtung+Fehlbetaeubun
gen+im+Akkord/55815.html

31.03.2010 09.37 | carmenceramic | RE: Lebendig zerlegt
wortlos 8o :heul:

31.03.2010 12.35 | Pinki |
Oh Gott. Diese Zahlen erschrecken mich wirklich. :heul:

31.03.2010 16.45 | Schlormel |
Hallo,
ich habe den Bericht bei den "Tagesthemen" gesehen und er war natürlich schonungslos schrecklich.
Aber eben real.
Gut finde ich, daß es in den "Tagesthemen" kam,..zwar relativ spät, aber doch noch viel gesehen von den Leuten.
Gut finde ich außerdem, daß dieser Herr Klaus Tröger, der ja eigentlich auch eher für Verbrauch(er), Ernährung, Vermarktung, Konsum etc. zuständig ist, diese schlimme Thematik in den Schlachthöfen dort erörtert hat.
Vielleicht ist das endlich mal ein Ansatz, wenn das mal nicht von Tierschützern, sondern von einem Menschen/Wissenschaftler aus der Industrie kommt.

31.03.2010 19.47 | Amy |
kommentar otto normalverbraucher: so etwas kann ich nicht sehen, ...........und schaltet um.

um an günstige schnitzel zu kommen, werden augen und ohren geschlossen. ist leider so. :down:

03.04.2010 03.37 | Birthe |
Zunächst einmal finde ich es auch gut, dass die Tagesthemen dieses
Thema aufgegriffen haben. Solche Beiträge müsste es noch viel
mehr geben.

Einige Menschen waren im ersten Moment sicherlich auch geschockt.
Doch dann verblasst das Thema wieder und es wird nach wie vor das
günstigste Fleisch gekauft. Und die anderen werden, so wie Jutta
schrieb, einfach umgeschaltet haben.

Bei mir verblasst es aber nicht. In den letzten Tagen kommen mir
immer wieder diese grausamen Bilder in den Kopf und ich kann mich
auch nicht dagegen wehren. Ich sehe z. B. ganz genau, wie so ein
armes Schwein ohne Betäubung ins kochende Wasser geschmissen wird
Und ich höre die verzweifelten Schreie. Dann kommt das Bild von Kühen,
die bei nicht ausreichender Betäubung einfach zerlegt werden. Und das
ganze arme Geflügel, dem viel zu oft die Kehle ohne Betäubung
aufgeschlitzt wird. Ich höre all diese armen Geschöpfe schreien und
bekomme echt Herzbeschwerden. Wenn ich mich Zuhause mit
jemandem darüber unterhalten möchte, kriegt man nur zu hören:
"Das wissen wir doch, ist doch alles schon längst bekannt. Das ist nun mal so,
was soll man schon dagegen tun".
Bloss nicht mit solchen Themen befassen. Die könnten ja sonst das
Wochenende vermiesen.
Dann sitzt man da und ist verzweifelt und wütend, weil man nicht
weiss, was man als Einzelner dagegen tun kann. OK, ich bin Vege-
tarierin und mein Mann bekommt in Zukunft nur noch Biofleisch, aber
mir persönlich reicht das nicht. Ich möchte noch mehr dagegen tun,
weiss aber nicht, was man allein noch machen kann.

Die Albert-Schweitzer-Stiftung fordert ja nun vom Gesetzgeber,
Akkordlöhne in diesem Bereich zu verbieten. Aber die Politiker winden
sich doch auch nur alle, wie ein Aal. Bis die mal wirklich beschlussfähig
bei solchen Themen sind, vergehen doch Jahre. Aber bei Beschlüssen,
die ihre Diätenerhöhung betreffen sind sie ganz fix, da wird nicht lange
herumgeeiert.

hilflose und traurige Grüsse
Birthe

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