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28.11.2007 09.35 | Rosemarie Usenik | papier ist geduldig - unsere pseudogesetze ...
guten morgen
http://
www.vgt.at/publikationen/zeitung/tk21-02/schaechten.php

nachdenkliche grüße

wie sieht wohl die naechste "integrationshilfe" aus????
burka? beschneidung der mädchen??

28.11.2007 09.46 | Sabine |
Moin Rosi

Ich hab das mal getrennt, das ist sicher ein eigenes Thema wert.

07.12.2007 14.15 | cyrell |
Weder darf sich das Gesetz der Religion beugen, noch dürfte sich die Religion dem Gesetz beugen wenn dieses einen Schaden für unschuldiges Leben bedeutet.

Noch dazu ist das heutige Schächten nicht mehr mit dem, was es einmal nach den Lehren sein sollte, vergleichbar.

Schächten bedeutete früher das der Rabbi dem Tier beisteht, es beruhigt und dafür sorgt das es sowenig Schmerzen und Angst wie möglich erleiden muss. Es sollte in ruhiger Umgebung ohne Sicht auf tote Artgenossen oder den Geruch davon mit einem schnellen Schnitt getötet werden.


-----------------Vorsicht Beschreibung
Heutzutage werden die Tiere zu dutzenden in den Schlachthäusern in eiserne Vorrichtungen gespannt, es wird 5, 10 mal hin und her gesäbelt bis die Halsschlagader offen ist und es dauert mindestens 5 Minuten bis die Tiere das Bewusstsein verlieren.

Was es für Schmerzen in dem sensiblen Halsgewebe sind kann man sich nur vorstellen...

Viele stolpern noch nach 15 Minuten wenn man sie aus der Halterung frei lässt panisch umher. Sie sehen ihre Familie und Artgenossen sterben.

Oft müssen die Schächter in den Hals der Tiere greifen und die von Blutklumpfen verstopften Adern wieder öffnen damit der Blutfluss wieder in Gang kommt.
-----------------------------


Der Stress sorgt ausserdem dafür das die Tiere schlechter ausbluten....
und koscher heisst das sowenig Blut wie möglich im Fleisch ist..was somit nicht gewährleistet ist...

10-30 % mehr Blut als in betäubten Tieren findet sich somit in dem durch Schächtung getötetem Tier.

Sinnlos und grausam..aber eben....menschlich

Eine gute Sichtweise im Hinblick auf die Religion und was es bedeuten sollte und heutzutage falsch ausgelegt wird findet sich hier

http://www.tierimjudentum.de/

Das Jüdische Tierrecht fordert aktive Empathie für alle Tiere der Erde, mit denen wir Menschen durch ein gemeinsames Schicksal verbunden sind.

http://www.tierimjudentum.de/1747578.htm

"Du darfst keinem Lebewesen Schmerz und Leiden zufügen". Dieses als "tsa` ar ba`alei chajim" bekannte Gesetz ist der Angelpunkt des jüdischen Tierethos.
Das Gebot der Schonung, des Mitgefühls und der tätigen Sorge um nichtmenschliche Lebewesen wird ergänzt durch die Ablehnung der Zerstörung, der mutwilligen Vernichtung und Vergeudung von Lebewesen und Pflanzen (bal taschchit).

Dieses Gebot hat weitreichende Folgen für die Haltung und Zucht von Lebewesen: so schließt das Verbot der Verstümmelung die Kastration, das Beschneiden von Tieren mit ein, ebenso das Zerstören, Beschneiden und Herausreißen von Pflanzen und Bäumen.

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"Dein Erbarmen und deine Liebe entzieh keinem Wesen, das Gott geschaffen. Schlag und quäle weder Vieh noch Wild noch Geflügel noch Gewürm. Schlag keinen Hund und keine Katze und bewirf sie nicht mit Steinen, töte keine Fliege, keine Wespe, selbst nicht eine Ameise noch eine Mücke. Gib den Tieren ihre Nahrung und lerne von Gott, der alle Wesen liebt und nährt."
Nach Mose Kohen ben Eleasar: Das Buch der Frommen
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http://www.tierimjudentum.de/1894223.htm

In früheren Zeiten, als Tiere erstochen, erstickt, ertränkt, erschlagen und gesteinigt wurden, stellte das Regelwerk der Schechita einen Quantensprung des Schlachtens dar.

Das Schlachten gilt nach jüdischem Verständnis zudem als ein rabbinisches Handwerk, das erlernt werden muß; als Schochet darf nur arbeiten, wer zugleich eine rabbinische Ausbildung erhalten hat.

Das Töten von Tieren wird in vielen talmudischen Kommentaren als belastendes, die menschliche Seele und den Charakter potentiell gefährdendes Handwerk betrachtet, das eine besondere Charakterfestigkeit erfordert, um niemals mit Gefühlen der Lust, Grausamkeit und Allmacht einherzugehen.
Überdies sollte, so wird empfohlen, ein Rabbiner, der zugleich als Schochet arbeitet, dieses Amt nur eine begrenzte Zeitdauer ausüben.

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