[BotIndex] [««] "Flamingoschwein" verstiess gegen Artenschutzabkommen  

21.10.2007 18.14 | Sabine | "Flamingoschwein" verstiess gegen Artenschutzabkommen
Moin Rottels

Schaut mal hier:
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/index&pageid=
1006361736967&rubrikid=269&ressortid=100&articleid=1192790207256

28.10.2007 14.10 | cyrell | RE: "Flamingoschwein" verstiess gegen Artenschutzabkommen
..sieht man leider nichts..um was ging es da?

Flamingoschwein...klingt schon komisch

28.10.2007 16.57 | Sabine |
Moin Gwen

Hab den Link gerade überprüft..geht noch.
Makaber³, unten sitzendes Schwein und oben Flamingo....und das nennt sich Kunst. :kotz:

29.10.2007 07.44 | Janosch |
Hallo Ihr Lieben ,
das ist total widerlich!!!!!!!! :kotz:

Ich könnte mir vorstellen was ich aus dem "Künstler" modellieren könnte :motz:

Der gehört eingesperrt :bonk:

29.10.2007 18.35 | Shonsu |
Hallo,

Kunst ist ja bekanntlich Geschmackssache.
Toll finde ich das Elaborat auch nicht, aber ...
... die moderne Gentechnik könnte uns noch viel schlimmere Dinge bescheren.
Die sehen dann nicht so widerlich aus, sind aber um so schlimmer.

Und wenn der Künstler eine derartige Botschaft über das Flamingoschwein transportiert und die Menschen erreicht ist das doch OK.

Vielleicht sehe ich das Ganze auch nicht so eng, weil in Bayern der Wolpertinger eine lange Tradition hat. Und der ist nicht als kritische Kunst zu verstehen.
Vielmehr dient er dazu, unschuldige Nicht-Bayern (vornehmlich Preißn) ;) hinters Licht zu führen.

Tschüß
Thomas :winke:

01.11.2007 18.10 | cyrell |
Original von Janosch
Hallo Ihr Lieben ,
das ist total widerlich!!!!!!!! :kotz:

Ich könnte mir vorstellen was ich aus dem "Künstler" modellieren könnte :motz:

Der gehört eingesperrt :bonk:

Was mich interessieren würde, was genau findet ihr daran so widerlich?

Das er da Leichenschändung betrieben hat indem er zwei tote Körper als Kunst verschmolzen hat...oder das eines davon ein geschütztes Tier war?

Wäre es Kunst gewesen wenn man jetzt einfach statt des Flamingos das Oberteil einer Gans genommen hätte?

01.11.2007 20.38 | Karlchen |
auch das ist "Kunst" - doch Vorsicht, die Bilder sind nichts für sensible Naturen.

http://www.eliwagar.com/blog/2007/10/natividad-die-k.html

01.11.2007 21.28 | Puppyclip |
Dazu fällt mit nix mehr ein! 8o 8o 8o

01.11.2007 21.34 | oma fritz |
Wie schrecklich!

01.11.2007 21.50 | Naomi |
omg... das is ja voll schlimm!!!!!!!!!
kunst liegt ja bekanntlich im auge des betrachters... also das is keine kunst mehr!

02.11.2007 11.26 | Sabine |
Boah, ist das eklig...da fehlen einem die Worte.
Die Kunst für mich ist..dabei nicht zu kotzen.

02.11.2007 11.27 | Janosch |
Was mich daran anwidert ist sicherlich das Bild der toten Tiere,die grotesk zur Schau gestellt werden, eine Gans oder was auch immer, würde da keinen Unterschied machen, gemalt würde das mich nicht so angehen und vielleicht könnte ich dann auch über eine
"Message" des Künstlers nachdenken, ich empfinde einfach schreckliches Mitleid mit den Tieren, aber über Sinn oder Unsinn von Kunst läßt sich ja bekanntlich streiten!
Mag sein daß ich nicht intellektuell genug bin, für mich war Beuys auch kein großer Künstler.

02.11.2007 12.41 | cyrell |
Original von Janosch
Was mich daran anwidert ist sicherlich das Bild der toten Tiere,die grotesk zur Schau gestellt werden, eine Gans oder was auch immer, würde da keinen Unterschied machen,.

Da kann ich mich nur anschliessen...ist allerdings das selbe wie mit Pelzmänteln...der eine sieht es als Kunst, schön und Prestigeträchtig an.


Erinnert mich ein wenig an die Kanibalen im Dschungel die mit Schrumpfköpfen ihrer menschlichen Jagdbeute dann beifallsheischend durchs Dorf flanieren um möglichst potent zu scheinen.

Drängt sich mir immer auf wenn ich auf nem Sender diese Musikvideos sehe wo Männer in dicken Pelzmänteln rumrennen....

Da war das letzte Mal wieder so ein toller Fall wo jemand Nerze aus ner Pelztierfarm rausgelassen hat und die Fernsehreporter das dann so gedreht haben das die freiwilligen Helfer die armen Tierchen einfangen weil die ja in unserem Klima so gar keine Überlebenschance hätten und wenn die in 4 Wochen nicht alle wieder eingefangen sind das sie dann leider zum Abschuss freigegeben werden.

Und die Fänger wurden für ihren tierlieben Einsatz noch gelobt.

Da frag ich mich dann auch wie sich die Leute so versch...sern lassen können.

Ja denken die denn die haben da ein schönes langes Leben auf der Pelzfarm mit reichlich Auslauf und artgerechter Haltung???

Die Tiere werden bloss eingefangen statt erschossen damit deren Pelz durch die Einschusslöcher keinen Wertverlust erfährt.

Statt erschossen werden die eingefangenen Tiere ganz einfach vergast, totgeknüppelt...und dann wird ihnen das Fell über die Ohren gezogen.


Also ich könnte diese Reporter schon in ihren Hintern beissen bei diesem Nachrichtenverlauf.

Ne Pelzfarm is kein Tierheim und die zurückgebrachten Tiere werden schwupps getötet und verwertet und mit der abgezogenen Haut noch Profit gemacht.

Nix mit tierlieben Einsatz und armen Tierchen die draussen keine Überlebenschance haben....als ob sie in der Pelzfarm auch nur eine Woche länger gelebt hätten....

02.11.2007 16.53 | Janosch |
Gut "gesprochen" Cyrell,

ich hätte den Leuten, die die Nerze befreit haben einen Orden verliehen!!

Bei uns rennen quitschfidel jede Menge Marder rum und bis jetzt hat noch keiner von denen hungernd bei mir angeklopft ;)

Aber die haben nur einen Bruchteil der Tiere zurückgefangen.
Es gibt doch so wunderschöne Kunstpelze, die sind genauso teuer.

Versteh einer die Menschen! :doing:

Geht mir genauso mit Froschschenkeln oder Schildkrötensuppe, eß ich aus Prinzip nicht. Ich hätte auch nie Schuhe von Heulern an. Das "Geschäft"
Tier ist schon schlimm genug, ich mag nicht auf Fleisch verzichten, aber greife doch immer öfter zu Produkten, die aus Tieren gemacht worden sind, die angeblich artgerecht gehalten worden sind und in letzter Zeit verzichten wir auch oft auf Fleisch, lieber Qualität als Quantität.
Hab aber vollstes Verständnis dafür, daß z.B. eine 4-köpfige Familie nicht die Kohle hat, sich vom Bauern zu ernähren.

Wir sind nur kleine Steinchen, aber ein bißchen können wir auch bewegen

Gruß
Susanne

03.11.2007 18.31 | Puppyclip |
Für die entkommenen Nerze bekommt der "Farmer" bestimmt von der Versicherung Geld und kann fröhlich wieder weitermachen. :(

Besser wäre gewesen, die armen Tiere dort rauszuholen und ihnen eine anderweitige Unterkunft zu besorgen. Sowas gab's schon mal und das fand ich wirklich Klasse.

Die Tiere, die entkommen sind, werden mit Sicherheit nicht da draußen klar kommen- die sind es gar nicht gewöhnt sich selbst zu ernähren. :(
Sie sind Menschen gewöhnt- die Menschen die da drumherum wohnen und beispielsweise Hühner/Kaninchen/Tauben halten....die haben allesamt schon Panik und ihre Knüppel bereit stehen.

Der Rest wird verhungern oder erschlagen/erschossen/überfahren. :(

04.11.2007 10.17 | Karlchen |
Die Tiere, die entkommen sind, werden mit Sicherheit nicht da draußen klar kommen- die sind es gar nicht gewöhnt sich selbst zu ernähren.

Ja, das ist das, was man z.Zt. an jeder Straßenecke hört.

Mit Sicherheit? Woher weiß der Laie das "mit Sicherheit"? Aus o. g. Fernsehreportagen? Wie lange werden solche einseitigen Reportagen eigentlich noch für das einzig Wahre angesehen? Es ist so schade, dass sich der Mensch durch die Medien immer und immer wieder so leicht lenken und steuern lässt. Bitte überleg doch mal, wer jeweils hinter diesen Berichterstattungen steckt - es sind nicht die im vergleich zu den Megaindustrien bettelarmen Tierbefreier, Tierschützer oder -rechtler, es sind die Profiteure = Ausbeuter der Tiere!!!

Die Nerze wurden von einer Profiorganisation befreit, da ist nichts mit "wir lassen die mal eben frei, uns egal was aus denen wird". Da wird lange vorher recherchiert und von Biologen, Tierärzten etc. Auskunft eingeholt - auch was die Gefahr durch so viele Nerze für die anderen Tiere angeht.

Bei der Aktion erlangten mehr als 10.000 Tiere die Freiheit. Tiere, die ihr Leben lang zu mehreren in winzigen Drahtgitterkäfigen leben mussten und die in Kürze auf der Farm vergast und zu Pelz verarbeitet worden wären. Während freilebende Nerze als Einzelgänger leben und quadratkilometergroße Reviere durchstreifen, werden sie in ihrer engen Käfighaft physisch und psychisch krank, sie drehen unentwegt immer und immer wieder die gleichen Schleifen in ihren Käfigen und fügen sich gegenseitig Bissverletzungen insbesondere an den Schwänzen zu. Reißerische Berichte sprechen davon, dass die Nerze jetzt wegen falsch verstandener Tierliebe verhungern müssten oder überfahren würden. Offensichtlich sind diese Berichterstatter nicht in der Lage zu erkennen, worum es hier eigentlich geht: Auf einer Nerzfarm werden die Nerze (quälerisch) gehalten, um sie allesamt im November und Dezember umzubringen. Hätten die Aktivisten die Tiere nicht befreit, wären sie in Kürze alle tot und zwar absichtlich getötet worden, um den Geldbeutel des Farmers zu füllen. Eine geringe Anzahl an Tieren wird auf einer Farm noch für die nächste „Saison“ zum Züchten verwendet und wird dann ebenfalls getötet.

Nach der Befreiung wird ein vermutlich zweistelliger Prozentsatz der Tiere überleben, d.h. es werden ein- bis mehrere tausend Nerze ein Leben in Freiheit leben. Offensichtlich sind die Lebensbedingungen in der betroffenen Region gut geeignet, um den Nerzen ein Überleben zu ermöglichen. Von Naturschützern wird beanstandet, die (amerikanischen) Nerze aus den Farmen würden den europäischen Nerz langfristig verdrängen. Es geht hier jedoch um das Leben von Individuen und nicht einer Art. Jedes Tier möchte leben, in Freiheit, frei von Schmerz und Gefangenschaft. Gegen dieses Grundrecht wird auf Nerzfarmen (und nicht nur da) eklatant verstoßen. Wenn durch die Befreiung nun eine Art besser überlebt als eine andere, die sich möglicherweise langfristig nicht mehr so gut vermehren kann, ist dies eine Artenfrage und keine Individuenfrage. Eine Art verspürt keinen Schmerz, Individuen sehr wohl. Dass sich gerade auch noch Jäger angeblich Sorgen um Hasen und Vögel machen, darf wohl eher als Ironie, wenn nicht gar als Sarkasmus verstanden werden. Niemand bringt so viele Vögel und Hasen um, wie die Jäger selbst. Tierausbeuter scheinen in der Gegend so massig vertreten zu sein, dass selbst die Farmer und deren Gehilfen, die die Nerze wieder einfangen wollten, einer Wildschweinjagd in die Quere gekommen sind. Die Nerztöter behindern die Wildschweintöter und umgekehrt.

Abgesehen davon ernährt sich der als besonders schützenswert angesehene europäische Nerz von den gleichen Beutetieren wie der amerikanische. Die Angst um die Hasen (die in ausgewachse-nem Zustand sowieso nicht zum Beuteschema des Nerzes gehören) und Vögel dürfte somit wohl eher als geheuchelt angesehen werden.

Neben der Tatsache, dass tausenden Tieren ein Leben in Freiheit ermöglicht wurde und dies vielen auch gelingen wird, ist ein weiterer positiver Nebeneffekt der Aktion, dass dem Farmer Medienberichten zufolge mehr als eine Million Euro Schaden entstand. Dieses Geld, das auf dem Rücken der Tiere erwirtschaftet worden wäre, steht dem Kreislauf aus Leid und Tod nun nicht mehr zur Verfügung. Sollte es von einer Versicherung übernommen werden, so haben solche Aktionen trotzdem den langfristigen Effekt, dass Versicherungsprämien für Farmer zukünftig angehoben werden. Und solche Aktionen finden weltweit regelmäßig statt. Allein in Deutschland fanden in den letzten zehn Jahren fünf Befreiungen im größeren Stil, d.h. mit mehr als 1000 Tieren statt. Weltweit geschehen solche Aktionen mehr oder weniger wöchentlich, insbesondere in Ländern, in denen es noch mehr solcher Farmen als in Deutschland gibt.

In der Regel führen solche Aktionen Gruppen durch, die sich die Bezeichnung ALF oder in Deutschland TBF (Animal Liberation Front bzw. Tierbefreiungsfront) geben. Nach eigenen Angaben zielen die Aktionen dieser Gruppen darauf ab, Tiere direkt zu befreien und / oder Tierausbeutern durch wirtschaftliche Sabotage einen größtmöglichen Schaden zuzufügen.


Alfons Grosser, überzeugter Tierausbeuter und Vorsitzender des in Hannover ansässigen Zentralverbandes Deutscher Pelztierzüchter e.V., ist letzten Informationen zufolge einer der Besitzer der Farm Bärwinkel. Er besitzt mehrere Nerzfarmen in West- und Ost-Deutschland. Zuletzt wurden auf seiner Farm in Melle bei Osnabrück Ende Januar 700 kurzfristig leerstehende Nerzkäfige von der ALF zerstört (siehe auch http://www.tierbefreier.de/presse/07/020207_melle.html).

04.11.2007 18.07 | Puppyclip |
Das Recht auf Leben hatten aber auch diese Tiere:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/11/03/nerze-tierschuetzer/hu
ndewelpen,geo=2846298.html

Wenn das SO gewollt war..... ?( ?( ?(

07.11.2007 16.24 | LilliundPaul |
@ puppyclip
Ja die Aktion mit den Nerzen war ja wohl der Knaller schlechthin.
Also manche Tierschützer lassen ihr Hirn wohl ab und an mal morgens im Nachttisch liegen..
Wie kann man denn soooo blöd sein :mauer:
War ja wohl klar dass das nicht gut geht.

Wie war das noch, wir wären hier militante Tierschützer? Die Geschichte hier sorgt bei Baujaware wohl für helle Aufruhe..

08.11.2007 11.20 | LilliundPaul |
@Karlchen
Natürlich sind in gewisser Weise auch Tiere gerettet worden, AAABER, Nerze sind nun mal Raubtiere. Und was Raubtiere tun, ist uns allen bekannt.
Dass inzwischen viele Bauern und Tierbesitzer um totgebissene Tiere trauern, sollte vielleicht nicht aus den Augen verloren werden.
Ich persönlich denke dennoch, dass diese "Tierschützer" nicht genug überlegt haben. Denn wenn ich Tiere retten will, dann tue ich das, ohne andere Tierarten und möglicherweise Existenzen zu gefährden.
Die Geschwister von meinem Paul wurden alle von einem Marder getötet, er hat mit Blessuren überlebt.
Nun bedenke man, dass nicht ein einzelner Nerz frei rumläuft, sondern gleich Tausende. Den katastrophale Schaden kann man sich doch wohl nur zu gut ausmalen.

Die Nerze wurden von einer Profiorganisation befreit, da ist nichts mit "wir lassen die mal eben frei, uns egal was aus denen wird". Da wird lange vorher recherchiert und von Biologen, Tierärzten etc. Auskunft eingeholt - auch was die Gefahr durch so viele Nerze für die anderen Tiere angeht.
Also von welcher Profiorganisation diese Aktion stammt, ist erst seit vorgestern bekannt. Die "Animal Liberation Front" kann mir doch nicht erzählen, dass diese Nerze, die nie gelernt haben sich in der Wildnis um sich selbst zu kümmern, eine hohe Chance haben würden. Ganz abgesehen davon, kann es doch nicht das Ziel eines "Tierschützers" sein, andere Tiere dadurch in Gefahr zu bringen.

Also, für mich ist das die hirnrissigste Aktion des Jahres!

09.11.2007 09.46 | Janosch |
Hirnrissig, oder nicht, mit Ihrer Aktion haben sie spektakulär auf den Mißstand der Haltung und das grausame Töten der Tiere hingewiesen.
Ich fänd es auch schöner, wenn alle einen schönen Platz gefunden hätten oder erst garnicht so viele Tiere gezüchtet worden wären, aber seid doch mal ehrlich, davon daß ein paar Leute ein Plakat hochhalten und ein bißchen Demonstrieren passiert noch nicht mal eine Diskussion.
Wir wohnen auf einem kleinen Bauernhof direkt am Wald, wir haben auch eine Menge Kleintiere gehabt, die von Mardern gerissen worden sind und das ist natürlich nicht schön, aber ich wünsche mir nicht, daß diese Marder vergast werden.
Man muß Mardern nicht beibringen, wie essen gefangen wird, oder wo was zu trinken zu finden ist, das sind Wildtiere, das sollte wohl die kleinste Sorge sein.
Ihr habt sicherlich recht damit, daß eine so riesige Anzahl von Raubtieren einen erheblichen Schaden anrichten.

Und ich denke auch den Leuten, die das gemacht haben war klar, daß es nicht nur positive Auswirkungen hat, aber sie haben was getan, das ungeheure Aufmerksamkeit erregt hat, wie man ja an der leidenschaftlichen Diskussion hier sieht. So hat es auch mit den Hühnerfarmen angefangen und die Politik und die Öffentlichkeit wurde aufmerksam. Warum geben denn inzwischen so viele Verbraucher mehr Geld aus und kaufen "Freilandeier", ich glaube meinen Eltern war früher gar nicht klar wie Hühner gehalten werden.

Solche Aktionen führen zu Reportagen in der Presse über das Leiden der Tiere.

Ich will nicht sagen, daß die Tiere nicht einen hohen Preis dafür zahlen müssen und ich hätte sie vielleicht auch nicht einfach so laufen lassen, aber den Wunsch diesen wunderschönen Tieren ihre Freiheit zu schenken kann ich völlig nachvollziehen.

Bei allem Für und Wider hoffe ich, daß die Aktion was für die armen Tiere, die weiter für den Profit gehalten werden was gebracht hat.

10.11.2007 11.06 | Karlchen |
Hallo Janosch,

schön, dass du das auch so siehst, auch der entstandene materielle Schaden für die Pelzindustrie steht bei solchen Aktionen immer mit im Vordergrund.

Übrigens, ist jemandem aufgefallen, dass die angeblich 5 Wochen alten Welpen (BILD) mindestens genauso groß sind wie ihre sehr zierliche Mutter? Typisch BILD :deal:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/11/03/nerze-tierschuetzer/hu
ndewelpen,geo=2846298.html

Übrigens "reißen" solche "Killer"nerze eher Amphibien, Mäuse, verletzte Tauben, Ratten, Käfer etc. Nerze sind Einzelgänger d.h. sie rotten sich nicht zusammen und fallen in Heerschaaren über alles her, was sich bewegt... dass die BILD dann doch lieber getötete Hundewelpen zeigt... ?(

10.11.2007 22.56 | cyrell |
Original von Puppyclip
Das Recht auf Leben hatten aber auch diese Tiere:

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/11/03/nerze-tierschuetzer/hu
ndewelpen,geo=2846298.html

Wenn das SO gewollt war..... ?( ?( ?(

Äh....*hust*...sieht mir eher nach nem schlechten Scherz aus...guck sich mal einer die nicht mal ein zehntel so grossen Nerze und dann die Welpen an...

Komisch...sehen recht trocken aus dafür das sie angeblich im Wasser ertrunken sind :| ...und wo is das Blut?

Aber bietet sich ja sehr gut als Hexenjagd an...so arme süsse schwerverletzte aber gar nicht blutige, recht trockene, trotz ertrunkensein, Welpileins die von den blutrünstigen Killermardern (wo war die Mutter, der Besitzer? ) erlegt wurden.


Rotkäppchen mit dem bösen Nerz...was kommt als nächstes....reissen sie Lämmer?


Und was die Nerze ageht die ja angeblich nicht mehr wissen wie sie überleben sollen-...

Mir is mal ein Hamster ausgekommen der einen Monat draussen überlebte...und Hamster sind weit mehr domestiziert als Nerze und noch dazu von sehr vielen Raubtieren bedroht..da kann mir keiner erzählen das die Nerze keine Chance hätten.

Und von wegen sie rotten Kleintiere aus weil sie sie fressen...

Erst wissen sie nicht wie sie überleben sollen, dann werden sie zu gnadenlosen Fressmaschinen die alles Leben vernichten?

Das einzige Säugetiere das tausende von Arten aus reiner Fressgier ausgerottet hat is bisher der Mensch....

10.11.2007 23.34 | Karlchen |
Erst wissen sie nicht wie sie überleben sollen, dann werden sie zu gnadenlosen Fressmaschinen die alles Leben vernichten?

ja aber irgendwas "Hirnrissiges" muß es doch gehabt haben, irgendwer muß doch blöder sein als wir, oder ? ... ?(

11.11.2007 08.43 | Silke (wutzwutz) |
Es ist furchtbar, schockieren und grausam was Menschen aus Profitgier bereit sind anderen Lebewesen anzutun.
Klar ist es keine Lösung die Tiere einfach "nur" zu befreien. Viele Verhaltensweisen sind gerade bei Tieren aus der Gattung Marder und Marderhund nicht angeboren sondern werden erlernt. Dazu hatten diese Tiere leider keine Gelegenheit. Auswildern ist bei dieser Gattung langwierig.
Ich spreche da aus Erfahrung, denn ich habe schon einen Marder großgezogen und dann ausgewildert.
Damit ist das Problem leider nicht durch solche Aktionen zu lösen. Sie sorgen bestenfalls für einiges Aufsehen, was dann aber wieder von der Pelzmafia ins Gegenteil verkehrt wird. Der Kampf ist und bleibt langwierig, frustrierend und teuer. Also dranbleiben!

Zum Thema Kunst:
Der Mensch hat seit er existiert eine morbiede Fazination aus Leichen "Kunst" zu machen. Ob Schrumpfköpfe, Knochenmuster in Katakomben, Trinkgefäße aus Schädeln bis hin zu ausgestopften Trophähen die man sogar in Schulen findet. Dabei wird kein Halt gemacht vor Gattung oder Pietät. Selbst in der jüngeren Geschichte muß man das beobachten. Ob Lampenschirme aus Menschenhaut von den Nazis gemacht wurden oder die Opfer der Todesurteile in China von diesem Irren in Museen ausgestellt werden.

Und genau da sehe ich das Problem. Solange in unseren Schulen besüche in Museen und Ausstellungen üblich sind in denen man (natürlich aus rein wissenschaftlichem Interesse) Leichen jeder Art ausstellt ohne den Kindern klar zu machen was das wirklich ist wird sich das denken auch künftiger Generationen nicht ändern. Auch da hilft leider nur dranbleiben!

Gruß
Silke

26.11.2007 21.14 | cyrell |
Brrrh....wutzwutz...

dieser irre Präparator....der guckt ja selber schon wie eines seiner Ausstellungsstücke...

Ne...bezahlen um Leichen ansehen zu können...vielleicht noch die präparierte Schwangere mit totem Kind im Bauch erwähnen...Kunst?

Muss man das sehen...wer guckt sich sowas an oder findet es noch toll?

Das war vor ein paar Monaten noch ein lebendes, atmendes Wesen...aber wenn man es dem Mensch richtig verkauft und schön Werbung macht kann man ihm auch einen Artgenossen ausgestopft vorsetzen.

Nichts von wegen medizinisch verwendetes Präparat für die Forschung sondern alleine zu Unterhaltungszwecken geschaffen um die Massen zu verlocken...Brot und Spiele...

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