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22.09.2007 13.06 | Sabine | Mecklenburg-Vorpommern: Verdacht auf Bläschenkrankheit bei Schweinen
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Mecklenburg-Vorpommern: Verdacht auf Bläschenkrankheit bei Schweinen (22.09.2007)
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Schwerin (aho) - Im Rahmen einer Exportuntersuchung wurden bei
mehreren Schweinen aus einer Zuchtanlage in Mecklenburg-Vorpommern
Antikörper nachgewiesen, die weitere Abklärungsuntersuchungen
erfordern. Die Antikörper können sowohl auf Kontakt mit dem Erreger
der Bläschenkrankheit beim Schwein als auch auf andere Erreger
hindeuten. Weder konnten bei der Untersuchung des Bestandes aber für
die Bläschenkrankheit typische Erscheinungen noch bei den speziellen
Laboruntersuchungen konkrete Hinweise auf den Erreger gefunden werden.
"Dennoch wurde der Bestand sofort vorsorglich gesperrt", gibt der
zuständige Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus bekannt. Die Sperre gelte nur
für den betroffenen Bestand, nicht für die Umgebungsbestände.

Die Bläschenkrankheit der Schweine ist eine anzeigepflichtige
Viruserkrankung. Der Erreger, ein Picorna-Virus, wird in der Regel von
Tier zu Tier übertragen und ist in der Umwelt sehr widerstandsfähig.
Die Erkrankung zeigt einen sehr unterschiedlichen Verlauf. Es
erkranken üblicher Weise alle Tiere des Bestandes, die Todesrate ist
dagegen eher gering. Krankheitserscheinungen und - verlauf erinnern an
die MKS (Maul - und Klauenseuche): hohes Fieber 40-41 °C,
Appetitlosigkeit, Blasen hauptsächlich am äußeren Klauensaum,
Afterklauen, Zwischenklauenspalt, Gliedmaßen, Gesäuge, selten an der
Rüsselscheibe und Zungenrücken; Lahmheiten. Rinder und Schafe
erkranken nicht.

03.10.2007 18.47 | Sabine |
Amtlicher Verdacht einer Tierseuche aufgehoben
Keine Bläschenkrankheit der Schweine in Mecklenburg-Vorpommern

Mit Erleichterung hat der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus die Nachricht aufgenommen, dass der amtliche Verdacht auf Infektion mit dem Erreger der Vesikulären Schweinekrankheit - auch Bläschenkrankeit der Schweine genannt - in einer Schweineanlage des Landes aufgehoben werden konnte.

„Der auf einem positiven Antikörpernachweis beruhende Verdacht wurde durch die Laboruntersuchungen im Lan-desamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei und im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems vergleichsweise zügig ausgeräumt“, sagte der Minister und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den genannten Untersuchungsbehörden sowie dem Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt des betroffenen Land-kreises. „Eine schnelle und durchgreifende Vorgehensweise war jederzeit sichergestellt.“

Der Bestand war seit Vorliegen der ersten Laborergebnisse vorsorglich gesperrt. Seither war er täglich durch Tierärzte klinisch überwacht und intensiv beprobt worden. Zu keinem Zeitpunkt waren die für die Vesikuläre Schweinekrankheit typischen klinischen Veränderungen aufgetreten. Auch waren die Antikörpertiter schnell und sehr weit zurückgegangen, was nach Auffassung der Fachleute eine Infektion mit dem Erreger der meldepflichtigen Tierseuche ausschloss.
Quelle:http://www.umweltruf.de/ticker_unterwegs/unterwegs_index.htm

03.10.2007 19.17 | Liese |
Hallo,
dass ist doch eine schöne Nachricht!!!
euch allen einen angenehmen Feiertagsausklang
Anneliese von der kleinen Farm :winke: :winke:

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