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10.09.2007 18.16 | Sabine | H5N1-Viren saßen schon seit langem in den Tierfabriken
Das Strohfeuer mit dem Stroh - H5N1-Viren saßen schon seit langem in den Tierfabriken
Die gefährlichen Formen der Geflügelpestviren sind ein Produkt der intensiven Massentierhaltungen. Das wissen Virologen und Epidemiologen bereits seit langem. Trotzdem versucht der Geflügelwirtschaftsverband mit
Hilfe "verantwortlicher" Wissenschaftler und Behörden, das Märchen von den gefährlichen Wildvögeln am Leben zu halten - eine haltlose Hypothese, für die es keinerlei Belege gibt. Nun läßt sich aber die Existenz der H5N1-Viren
bei Enten in den mit Zigtausenden von Tieren voll gestopften Hallen nicht mehr leugnen. Die Infektion bestand möglicherweise schon seit langer Zeit unbemerkt. Während Wildvögel akribisch beobachtet wurden, hat man bei den in
Massentierhaltungen produzierten Masttieren viel zu wenige Stichproben gemacht, um dieser Infektionskette auf die Spur zu kommen.

Wenn während eines Mastdurchgangs 5% der Tiere sterben, ist das sowieso im Bereich des "Normalen". Das Interesse schien zu fehlen. Wozu auch - es ist doch viel gewinnbringender für die industriellen Großunternehmer, die gut
abgeschotteten Ställe zu loben und das
Freilandgeflügel in die Ställe zu verbannen, nachdem der Konsument zunehmend Produkte aus artgerechter Haltung forderte und die der unsäglichen Tierhöllen ablehnte. So konnten auch immer wieder Erreger über infizierten Kot und sonstige Abfälle in die Natur und auf die Felder gelangen und dabei auch in die Gewässer ausgeschwemmt werden.

Seltsam ist nur, daß nun niemand vor den möglicherweise ebenfalls infizierten Produkten in den Supermärkten warnt. Ist das Virus vielleicht doch nicht so gefährlich, wie uns noch vor einem Jahr ständig weisgemacht
wurde?

Wir Tierschützer und kritischen Tierärzte jedenfalls warnen vor der Willkür, mit der die natürliche, gesunde Freilandhaltung von Geflügel am 12. September 2007 (in Deutschland) durch eine neue Verordnung weiterhin eingeschränkt werden soll - zugunsten der Expansion von
"Seuchenbrutanstalten", denn anders kann man die krank machenden düsteren, stickigen Hallen nicht nennen, in denen Hunderttausende von Hühnern, Puten und Wassertieren unter Dauerstreß ihr "Leben" fristen müssen. Wasservögel auf dem Trockenen - eine besonders grausame Tierquälerei! Der Preis für billige Massenware erscheint uns entschieden zu hoch, und wir hoffen, daß nun endlich den Konsumenten und Politikern ein Licht aufgeht! ...Und den
Verantwortlichen für die Medien, möchte ich noch eindringlich hinzufügen.

Tierärztin Dr. Karin Ulich
D-88138 Sigmarszell

------------------------------------------------------------
Liebe Empfänger,

würden Sie den Anhang bitte Tierärzten empfehlen? Sie können die Anhänge gerne auch ausdrucken und Tierärzten überreichen.
Der eine ist die Unterschriftensammlung, der andere ein Protestbrief, den jeder Tierarzt nach eigenen Vorstellungen verwenden und verbreiten kann.
Vielen Dank!
Sie können gerne für weitere Verbreitung über Ihren Tierschützer-Adressverteiler oder engagierte Tierfreunde sorgen. Möge es den gemarterten Geflügeltieren helfen!!

Gutes Gelingen wünscht Karin Ulich

29.09.2007 05.39 | cyrell | RE: H5N1-Viren saßen schon seit langem in den Tierfabriken
Original von Sabine
Das Strohfeuer mit dem Stroh - H5N1-Viren saßen schon seit langem in den Tierfabriken
Die gefährlichen Formen der Geflügelpestviren sind ein Produkt der intensiven Massentierhaltungen. Das wissen Virologen und Epidemiologen bereits seit langem. Trotzdem versucht der Geflügelwirtschaftsverband mit
Hilfe "verantwortlicher" Wissenschaftler und Behörden, das Märchen von den gefährlichen Wildvögeln am Leben zu halten -


Wenn während eines Mastdurchgangs 5% der Tiere sterben, ist das sowieso im Bereich des "Normalen". Das Interesse schien zu fehlen. Wozu auch - es ist doch viel gewinnbringender für die industriellen Großunternehmer, die gut
abgeschotteten Ställe zu loben und das
Freilandgeflügel in die Ställe zu verbannen, nachdem der Konsument zunehmend Produkte aus artgerechter Haltung forderte und die der unsäglichen Tierhöllen ablehnte.

Seltsam ist nur, daß nun niemand vor den möglicherweise ebenfalls infizierten Produkten in den Supermärkten warnt. Ist das Virus vielleicht doch nicht so gefährlich, wie uns noch vor einem Jahr ständig weisgemacht
wurde?


Wir Tierschützer und kritischen Tierärzte jedenfalls warnen vor der Willkür, mit der die natürliche, gesunde Freilandhaltung von Geflügel am 12. September 2007 (in Deutschland) durch eine neue Verordnung weiterhin eingeschränkt werden soll - zugunsten der Expansion von
"Seuchenbrutanstalten",

Wasservögel auf dem Trockenen - eine besonders grausame Tierquälerei! Der Preis für billige Massenware erscheint uns entschieden zu hoch, und wir hoffen, daß nun endlich den Konsumenten und Politikern ein Licht aufgeht! ...Und den
Verantwortlichen für die Medien, möchte ich noch eindringlich hinzufügen.


Liebe Mitstreiter!

Wir haben nicht mehr viel Zeit bis die Stallhaltung dauerhaft die
Regelhaltung für Geflügel werden soll. Auch die Keulung von Tieren, die
mit weit verbreiteten aber gänzlich ungefährlichen Vogelgrippe- /
Geflügelpest-Virenstämmen infiziert sind, wäre dann gesetzlich
vorgeschrieben.

Bitte handeln Sie heute und in der nächsten Woche! Hier eine Aufstellung
was Sie meiner Meinung nach Sinnvolles tun können, um diesem Wahnsinn
entgegenzuwirken.

1.) Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie sich, so zahlreich wie es irgendwie
geht, in unser Gästebuch

Link http://www.gegen-stallpflicht.de/de/startseite/unser-gaestebuch/eintra
g-verfassen.html

eintragen würden, da wir die ganzen Einträge am Sonntag, den 23.09.2007, an
den Bundesminister Horst Seehofer und an den derzeitigen Präsidenten des
Bundesrates, Herrn Ministerpräsidenten Dr. Harald Ringstorff schicken
möchten. Dies ist Ihre Chance, Ihre Meinung zur Stallpflicht zu äußern,
so daß Sie von der Politik gehört wird. Es ist unkompliziert für Sie und
Politiker sind, so glaube ich, von einer klaren persönlichen Aussage mehr
beeindruckt als von einigen Unterschriften. Wir greifen damit einen
Vorschlag aus einem Eintrag in unserem Gästebuch auf.

2.) Trotzdem bitten wir Sie auch um die Sammlung von Unterschriften, um
nichts unversucht zu lassen, spezifisch gegen die Bundesratsvorlage. Um
die Kräfte zu bündeln, anstatt daß jeder sein eigenes Süppchen kocht,
unterstützen wir, die Unterschriftensammlung

Link http://www.gegen-stallpflicht.de/fileadmin/win/gs/dateien/Unterschrift
enliste_TuMeVcum.pdf

von "Tier und Mensch e. V." und der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte
Nutztierhaltung e. V. gegen den erneuten Vorstoß von Minister Seehofer,
die Freilandhaltung so zu unterbinden wie es praktisch schon mit der
Freilandhaltung für Schweine geschehen ist.

3.) Originell ist auch die Aktion "Eine Feder für Thomas Mettenleiter" von
Werner Hupperich.

Link http://www.gegen-stallpflicht.de/fileadmin/win/gs/dateien/Aktion_eine_
Feder_fuer_Mettenleiter.pdf

Wenn Sie den Aufwand nicht scheuen, so ist auch diese wirklich
unterstützungswürdig. Wir haben leider nur den Entwurf von dieser Aktion.
Aber da steht alles drin, was Sie brauchen, um teilzunehmen.

4.) Wenn Sie noch mehr dazu beitragen möchten, daß es auch zukünftig noch
Eier und Hähnchen aus Freilandhaltung gibt, informieren Sie doch bitte
Ihre ganzen Verwandten und Bekannten darüber und bitten Sie auch diese,
sich in das Gästebuch, in die Petition Freiheit für's Federvieh

Link http://www.gegen-stallpflicht.de/de/petition/mitzeichnen/petitionsform
ular.html

und auf der Unterschriftenliste von TuMeV einzutragen. Falls Sie
Journalisten oder Politiker kennen, sprechen Sie diese bitte auf das
Thema an und weisen Sie sie auf unsere Seite hin.

Bitte denken Sie daran: Eile ist angesagt.

Ganz liebe Grüße an alle Leser dieser Mitteilungen.

Ihnen einen schönen Sonntag und
bitte vergessen Sie unsere gefiederten Mitgeschöpfe in Ihrer Zeitplanung
für heute und die nächste Woche nicht! Sie danken es Ihnen, wie ich es
auch tue.

Ihr Armin Arend


Ruf: 09279-498
e-mail: post@gegen-stallpflicht.de
internet: www.gegen-stallpflicht.de
www.verbraucherschutz-vogelgrippe.de

29.09.2007 10.58 | tzoing |
Hallo zusammen,
Armin engagiert sich schon von Beginn der H5N1-Hysterie für die artgerechte Haltung von Geflügel.
Seine Aktivitäten sind auf jeden Fall Eure Unterstützung wert, und ich hab mich schon vor längerer Zeit dort eingetragen .

28.10.2007 12.41 | cyrell |
Mal ne Frage an euch...

wer tut denn was für *artgerechte Geflügelhaltung*...sprich Auslauf, artgerechtes Futter, möglichst viel Platz indem er weiger Fleisch und dafür eben vom Bauern kauft wo er weiss wo es herkommt oder Bio?

Oder ist hier eher noch die übliche Haltung *Das arme Geflügel...ja eigentlich ist das schon schlecht diese Massentierhaltung...aber was soll ich alleine schon tun....ich hab nicht viel Geld etc pp.*

...und der Griff in die Supermarkttheke zum Billigfleisch, bewusstes wegschauen vor den Konsequenzen ist alltäglich?


Billiges Fleisch um jeden Preis, egal das Tierleid, egal die Umweltzerstörung durch Monokultur von Soja und Getreide mit Abholzung des Regenwaldes, durch den tonnenweisen anfall von Kot der das Grundwasser belastet....

Ud sagt nicht ..ich alleine kann ja nichts tun...bin ja nur ein Tropfen auf den heissen Stein....viele kleine Tropfen zusammen geben auch einen Regen,...

28.10.2007 13.46 | tzoing |
Hallo Cyrell,

da kann ich Dir voll und ganz zustimmen!
Ich fühle mich häufig als "privilegiert", weil wir für unsere Tiere so viel Platz haben, würde jedoch - wenn ich selbst keine Tiere mehr halten könnte - auf keinen Fall zu Billigware aus dem Supermarkt zurückgreifen.
Diese Zeit ist (zumindest für unsere Familie) vorbei...

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