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30.08.2007 23.29 | Sabine | Überladen: Blut tropfte aus Schweinetransporter
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Überladen: Blut tropfte aus Schweinetransporter (30.08.2007)
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Dortmund (aho) - Ein aufmerksamer Fahrzeugführer bemerkte am
30.08.2007, gegen 11.00 Uhr, auf der B1, Fahrtrichtung Unna, einen
Schweinetransporter, von dem augenscheinlich Blut tropfte. Die
alarmierte Polizei konnte den LKW stoppen. Es stellte sich heraus,
dass der 34-jährige niederländische Lkw-Fahrer einen Transport von 127
Schweinen aus den Niederlanden nach Rheda-Wiedenbrück durchführte.
Dabei hatten sich offensichtlich mehrere Schweine durch die Enge in
den Boxen verletzt.

Da der Verdacht der Überladung bestand, wurde das Fahrzeug zu einer
Kontrollwägung gelotst. Hierbei ergab sich eine Überladung von 8.620
kg (21,55%). Weiterhin zogen die Beamten einen Veterinär der Stadt
Dortmund hinzu.

Nachdem die Tiere versorgt und 30 Schweine auf ein angefordertes
Ersatzfahrzeug umgeladen werden konnten, durften sie ihre letzte Reise
zum Schlachthof fortsetzen.

Gegen den Fahrer sowie den Verantwortlichen für den Transport wurden
Anzeigen wegen Überladung und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz
gefertigt.

31.08.2007 09.41 | funnykisses | RE: Überladen: Blut tropfte aus Schweinetransporter
Man, man, man............................ das hört wohl nie auf........... :motz:

Die Bußgelder müssen einfach noch drastischer erhöht werden, damit sich der Transport danach kaum noch lohnt. Die Dunkelziffer der überladenen Transporte möchte ich erst gar nicht wissen. :motz:

31.08.2007 10.17 | Liese | RE: Überladen: Blut tropfte aus Schweinetransporter
Ist ja wieder mal der Hammer!!! :bad: :bad: :kotz: :kotz:
Gut, dass es doch aufmerksame Autofahrer gibt, denen das nicht egal ist was aus einem Tiertransporter "läuft"!!
eure Anneliese von der kleinen Farm

31.08.2007 10.19 | Nicole | RE: Überladen: Blut tropfte aus Schweinetransporter
uuuhhhh...wie gruselig klingt das denn?!?!? 8o

Ehrlich gesagt, ich glaube ich würde zusammen brechen wenn ich sowas erleben müsste.

Dafür finde ich einfach keine Worte mehr. :(

31.08.2007 13.59 | Karlchen |
Für Tiere hat der Teufel keine Hörner und keinen Klumpfuss sondern eine
Menschenfratze !

31.08.2007 19.39 | oma fritz |
Moin Karl,

so würde ich das nicht unterschreiben. Ich kenne viele Menschen, die so etwas niemals zulassen würden. Aus diesem Grund wehre ich mich gegen diese pauschale Aussage.
Richtig ist, dass es leider auch Menschen gibt, die zu solchen Grausamkeiten fähig sind. So lange es Gegenwehr gibt, andere sich um Tiere kümmern, für ihre Rechte eintreten, ist es wie überall: Es gibt 'Solche' und 'Andere'.

;) Hoffen wir, dass wir zu den 'Anderen gehören'.
Noch glaube ich an das Gute im Menschen.

Rita :troest:

31.08.2007 19.46 | Xandaresch |
na ich weiss ja nich, ob dein glaube berechtigt ist :-(

habe vorhin grade gehört, dass sie heute einen laster rausgezogen haben, der 137 ponies geladen hatte...
will garnich wissen wie die in einen 20-tonner passen sollen?!

31.08.2007 20.10 | Liese |
Hallo Rita,
ich glaube auch noch an das Gute im Menschen! :up: :up: Denn sonst gäbe es keine Hoffnung und kein Vertrauen mehr!!! :up: :up:
Aufgeben ist das schlechteste was wir machen können! :nono: :nono:
Ich kämpfe weiter und glaube an das Gute!!!!! :up: :up: :up: :up:
Anneliese von der kleinen Farm :winke: :winke:

01.09.2007 10.29 | Karlchen |
was nicht ! heißt, dass ich in Bezug auf Tiere alle Menschen verteufeln will!!!
Nicht zuletzt durch' s Schweineforum habe ich auch Gegenteiliges erfahren... das versteht sich von selbst.
Ich hoffe, dass bzgl. Tiertransporten und allgemeinem Umgang mit Tieren (Kommerz) der Sinn des Spruchs richtig verstanden werden kann (?) :floet:

03.09.2007 05.14 | Karlchen |
30.08.2007 12:36
Tierschutzbilanz der Bundesregierung erbärmlich
„Die SPÖ kündigt beim Tierschutz stets große Taten an, bei näherem Hinsehen entpuppen sich diese aber stets als Enttäuschung: vor der Sommerpause wurde das Tierschutzgesetz novelliert mit dem Ergebnis, dass der Tierschutzrat demontiert wurde und die erschütternden Vorfälle bei Tiertransporten im heutigen Sommer haben gezeigt, dass auch das neue Tiertransportgesetz nicht greift und das Tierleid auf den Straßen unvermindert anhält“, kritisiert die Tierschutzsprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger die heutige Pressekonferenz des SPÖ-Tierschutzsprechers Keck. Die Grünen sehen ein chronisches Kontrolldefizit bei den Tiertransporten und weiteren Novellierungsbedarf beim Bundestierschutzgesetz.

„Die Tierschutzgesetz-Novelle vor der Sommerpause ist 1:0 gegen den Tierschutz ausgegangen, daher betrachten wir die Ankündigungen der SPÖ mit Skepsis“, so Weinzinger. Die Grünen haben schon zu Beginn der Legislaturperiode einen umfassenden Gesetzesantrag zur Novellierung des Tierschutzgesetzes eingebracht, der an den Berichten des Tierschutzrates orientiert war. Die SPÖ hat diesen Antrag gemeinsam mit der ÖVP abgelehnt, gleichzeitig hat Tierschutzsprecher Keck aber angekündigt, er werde sich im Herbst ausführlicher mit diesem Antrag beschäftigen, weil er interessante Ansätze erkennen könne. „Ich fordere Abgeordneten Keck nun auf, dieses Versprechen einzuhalten und auf den parteiübergreifenden Konsens beim Tierschutzgesetz zurückzukommen, damit die Defizite behoben werden können“, fordert Weinzinger und betont, dass sie im Sinne der Tiere jederzeit zu Kooperationen bereit sei.

Darüber hinaus gebe es jede Menge Handlungsbedarf im Tierschutz. So sei zum Beispiel die Anzahl der Tierversuche massiv ansteigend. Dies sei erschreckend und sinnlos, da es immer mehr Alternativmethoden gibt, die laufend entwickelt und international anerkannt werden. Die Grünen kündigen für Herbst einen Antrag zur Reduzierung von Tierversuchen und zur Förderung von Alternativmethoden an. „Auch hier erwarten wir die Unterstützung der Regierungsparteien, wenn sie es wirklich ernst meinen mit dem Tierschutz“, erklärt Weinzinger.

http://www.gruene.at:80/tierschutz/artikel/lesen/20913/

29.09.2007 04.56 | cyrell |
Original von oma fritz
Moin Karl,

so würde ich das nicht unterschreiben. Ich kenne viele Menschen, die so etwas niemals zulassen würden. Aus diesem Grund wehre ich mich gegen diese pauschale Aussage.
Richtig ist, dass es leider auch Menschen gibt, die zu solchen Grausamkeiten fähig sind. So lange es Gegenwehr gibt, andere sich um Tiere kümmern, für ihre Rechte eintreten, ist es wie überall: Es gibt 'Solche' und 'Andere'.

;) Hoffen wir, dass wir zu den 'Anderen gehören'.
Noch glaube ich an das Gute im Menschen.

Rita :troest:

Ja Rita, es gibt auch genug andere Menschen die sowas nie von eigener Hand tun würden oder das mitfinanzieren.

Leider machen sich nur sehr viele Leute keine Gedanken darum das sie solche Tierquälereien in Mast und Schlachtung finanziell fördern indem sie das Marktbeherrschende Billigfleisch etc kaufen.

Diese Zustände gibt es doch nur weil Verbraucher möglichst viel und billig haben will, das Tier zählt hier als Lebewesen erstmal nichts.

Gutes Beispiel auch Käfigeier...werden immer noch verkauft obwohl eigentlich jeder wissen dürfte was da passiert.

Und selbst bei vielen die keine Käfigeier kaufen sind diese dann als Flüssig oder Trockenei in Fertigbackwaren etc ..nehme man nur die guten Bärbächner Eiernudeln.

Da ist man sich dann nicht bewusst das ja billig produziert werden muss und Käfigeier das billigste sind..da wird nicht nachgedacht wo überall diese Tierquälerei drin is...

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