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01.03.2018 07.18 | Heike | Agressives Verhalten -> evtl. Bachblüten?
Eigentlich vertagen sich unsere beiden Wollschweine gut miteinander. Außer wenn Rosa rauschig ist. Dann hat ihre Schwester Locke mächtig unter ihr zu leiden.
Bis vor einem Jahr war Locke die Chefin, dann erkrankte sie am Bein und Rosa übernahm. Ich war damals noch nicht auf dem Hof, aber finde die sonst sehr kuscheligen Damen während der Rausche enorm aggressiv. Rosa schafft es, ihre Schwester regelrecht umzuhauen, beißt und jagt sie. Was gerade beim Füttern dazu führt, dass ich sie dann trenne. Zumal Rosa es sonst schafft, Locke vom Futter zu vertreiben und Locke sich in den vorderen Teil des Geheges verdrückt.
Ich habe nun schon manchmal von Bachblüten gehört und ich denke das würde ich gern ausprobieren. Wer hat denn Erfahrungen damit und wie finde ich heraus welche Mischung in welcher Dosierung für die beiden geeignet sind?
Außerdem habe ich gelesen, dass häufiger füttern, dafür weniger, den Stress der Sauen reduziert. Momentan werden die beiden morgens und nachmittags gefüttert. Da unser Hof bis spät abends besetzt ist, wäre eine zusätzliche Fütterzeit nicht ausgeschlossen.

Ich freue mich auf eure Antworten und Erfahrungen

01.03.2018 08.35 | Franziska |
Hallo Heike

und herzlich willkommen im Forum!

Bei "durchdrehenden" Damen habe ich gute Erfahrungen mit Mönchspfeffer gemacht. Das reguliert ihren Hormon-Haushalt, möglicherweise liegen sogar Eierstock-Zysten vor.

Ich hatte letztes Jahr ein ähnliches Problem, als meine Molly völlig durchdrehte und den damals bereits recht alten Peppino mit Arthrose fürchterlich verprügelte. Mit Mönchspfeffer regulierte sich ihr Verhalten bedeutend.

Es gibt verschiedene Darreichungsformen von Mönchspfeffer, entweder Tabletten oder Kapseln. Ich habe die Tabletten einfach in ihr Morgenmüesli gegeben, das frass sie problemlos.

Viel Erfolg!

01.03.2018 10.28 | Daniela D. |
Hallo,
diesen Mönchspfeffer gibt es auch als Globuli, Vitex Agnus Castus.
Globulis werden von Unseren gerne gelutscht, :uff:
VG

01.03.2018 12.19 | Daisy |
Hallo Heike,

Bachblüten habe ich schon ausprobiert, leider ohne Erfolg. Mit Mönchspfeffer habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, Agnus Castus von Stada.

Viele Grüße
Dagmar

02.03.2018 07.07 | Heike |
Super, ich danke euch für die Antworten. Das werde ich ausprobieren. Die Agnus Stada habe ich selbst schon genommen. :)
Franziska, das klingt harrgenau nach der Situation hier.
Wie lange habt ihr denn Mönchspfeffer verabreicht oder gebt ihr das dauerhaft?

Hat jemand noch Erfahrungen mit dem häufigeren Füttern zur Stressreduktion? Wie oft füttert ihr?

02.03.2018 13.57 | Daisy |
Das solltest du mindestens mal 3 Monate geben und dann schauen wie die Dame sich verhält. Ich denke aber, dass es bei Bedarf auch dauerhaft gegeben werden kann.

19.03.2018 08.40 | Heike |
Vielen lieben Dank für eure Antworten! Wir beginnen nun mit der Gabe des Mönchspfeffers. Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass es Besserung bringt.
Wir wollen einmal täglich, morgens eine Tablette (4mg) verabreichen. Oder ist das zu wenig für unsere großen Wollis?

LG

22.03.2018 10.24 | Heike |
Wie habt ihr denn den Mönchspfeffer dosiert?
Ich weiß nicht genau wieviel unsere Wollies wiegen, aber 200 kg haben sie sicher.

22.03.2018 17.43 | Daisy |
Blümchen wiegt ca. 70 kg und hat eine Tabl. täglich bekommen.

10.05.2018 07.17 | Zertrampeltier |
Erzähl doch mal, ob der Mönchspfeffer etwas gebracht hat?

Mit den von dir angesprochenen Bachblüten habe ich damals bei unserer Hündin aus Rumänien, nach ihrer Ankunft, gute Erfahrungen gemacht. Am Schwein hab ichs nicht probieren müssen.

06.03.2019 11.21 | Heike |
Hi ihr Lieben,

wie damals erwähnt, haben wir mit der dauerhaften Gabe von Mönchspfeffer (Tabletten von Stada) begonnen.
Zwischenzeitlich dachte ich es wirkt, aber eigentlich verhält sich Rosa nach wie vor sehr aggresiv - hauptsächlich ihrer Schwester gegenüber. Locke wird manchmal noch immer regelrecht verprügelt.
Auch die Futtersituation ist mittlerweile nahezu immer anstrengend, nicht nur in während der Rausche.

Hinzu kommt, dass Locke wieder humpelt und die Schmerzen durch die Arthrose zurück sind.
Welche Erfahrungen habt ihr denn mit Metacam oder auch mit anderen Mitteln?

Beste Grüße, Heike

07.03.2019 07.41 | Sabine |
Moin Heike

Die Arthrose würde ich mit Teufelskralle 480mg behandeln. ;)

07.03.2019 07.49 | Silke (wutzwutz) |
Konntest Du beobachten was das Verhalten bei Rosa auslöst?

08.03.2019 19.15 | Heike |
Original von Sabine
Moin Heike

Die Arthrose würde ich mit Teufelskralle 480mg behandeln. ;)

Hi Sabine. Danke, für den Tipp. Das werden wir ausprobieren. Hast du damit gute Erfahrungen gemacht?

08.03.2019 19.25 | Heike |
Original von Silke (wutzwutz)
Konntest Du beobachten was das Verhalten bei Rosa auslöst?

Hallo Silke. Ich meine, nein. Ich sehe keinen für mich offensichtlichen Grund dafür, dass Rosa sich so extrem Locke gegenüber verhält.
Außer eben beim Essen. Da ist ist sie schlicht futterneidisch. Beide bekommen das selbe Futter, zur selben Zeit. Etwas Gemüse und Obst auf der großen Weide verteilt und jede noch eine Suppe (bestehend aus für sie geeigneten Resten).
Die beiden kennen ja die Zeiten zu denen wir füttern und wenn Rosa sich bereits auf dem Weg auf die Weide bis es losgeht agressiv zeigt, dann trenne ich sie auch mal. Damit Locke in Ruhe essen kann.
Normaler Weise, ist es außerhalb der Futtersituation gut. Nur eben während des Fütterns und Rosa's Rausche ist es katastrophal.

Seit Locke ab und an Probleme mit dem Bein hat, erlebe ich sie kaum noch in dieser agressiven Art rauschig. Ganz im Gegenteil, mir ist eher, als würde ich es gar nicht merken, dass sie rauschig ist.
Ich bin wirklich etwas verzweifelt! Ich versuche ihnen so gut es geht noch Beschäftigung zu bieten und animiere auch die KollegInnen sich gut mit den Tieren zu beschäftigen. ?(

08.03.2019 20.21 | Silke (wutzwutz) |
Im äußersten Notfall könnte man darüber nachdenken Rosa kastrieren zu lassen um damit das Rausche Problem zu beenden.

09.03.2019 09.46 | Heike |
Original von Silke (wutzwutz)
Im äußersten Notfall könnte man darüber nachdenken Rosa kastrieren zu lassen um damit das Rausche Problem zu beenden.
Puh, das bedeutet dann Narkose und bringt ja auch eine Menge Risiken mit sich. Ich habe auch darüber nachgedacht, aber den Gedanken aufgrund der großen Risiken wieder verworfen.

Hab ich denn (außer der Kastration) wirklich schon alles versucht?

10.03.2019 07.11 | Silke (wutzwutz) |
Ich kann eine Freundin fragen die ist Heilpraktikerin und hat schon mit sehr großem Erfolg Verhaltensprobleme bei Katzen behandelt. Ich weiß nicht ob ihr was einfällt aber fragen kostet nix.

13.03.2019 21.59 | Heike |
Oh Silke, das wäre ganz toll! Ich danke dir!!
Vielleicht fällt ihr ja was ein. Ich weiß wirklch nicht mehr weiter.

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