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16.03.2017 20.21 | Grunzi | Minischweine im Kinderhospiz
Ich wollte nur neutral auf den Bericht aufmerksam machen und weiß nicht, ob es unter dieser Rubrik richtig steht.


http://www.mopo.de/hamburg/haustiere-fuer-die-sternenbruecke-todkranke
-kinder-bekommen-minischweinchen-26204154

LG Grunzi

16.03.2017 20.53 | Peter | RE: Minischweine im Kinderhospiz
Hmmmm, ich befinde mich in einem Zwiespalt, wenn ich nicht nur diesen Beitrag lese, sondern auch ein paar andere, wie z.B. diesen http://www.shz.de/lokales/wedel-schulauer-tageblatt/charakterschweine-
fuers-kinderhospiz-id16361066.html oder en wenig über die "Züchterin" recherchiere...

Um eines klar zu betonen: Die Arbeit der Einrichtung finde ich in höchstem Maße lobenswert.

Was mich wirklich ärgert ist, wie offenkundig frei von jederlei Fachwissen sich jemand hier als kundig in der Materie darstellen lässt!

Ein Beispiel "Ausgewachsen sind sie so groß wie ein Cocker Spaniel und wiegen 25 bis 30 Kilogramm." (Quelle s.o.)

Wer hier guckt https://sternenbruecke.de/de-de/aktuelles/mini-schweine/ kann sich selbst seine Meinung über den Grad der Kompetenz der Handelnden verschaffen - die Ferkel sind acht Wochen alt und werden u.a. mit Popcorn und Fischstäbchen gefüttert, weil das deren Lieblingsspeisen seien...

Ja hallo, gehts noch? :haare:

Nein, nein, ich will mich gar nicht über die Brustgeschirre äußern, die auf den Bildern zu sehen sind, sonst könnte man ja meinen, dass ich schlussfolgerte, es würde das Verbot zum Spaziergang mit Schweinen mißachtet, und das möchte ich natürlich nicht :haare:

Sorry, meine Meinung für den Moment: hervorragende Idee, grottenschlechte und fehlerstrotzende Ausführung, ein klassisches Beispiel demonstrierter Ahnungslosigkeit. Schlimmer noch, wenn das Wissen um eechtliche Vorgaben und Haltungsbedingungen sowie Ernährung vorhanden sein aber einfach ignoriert werden sollte.

16.03.2017 21.16 | Silke (wutzwutz) |
Es ist noch schlimmer als es aussieht. Habe seit einiger Zeit (vor Anschaffung) Kontakt. Völlig Beratungsressistent. Hütten nicht isoliert und sehr bald zu klein usw.
Bis jetzt Kontakt mit Verantwortlichen verweigert. Alles sehr ärgerlich!

16.03.2017 21.24 | Peter |
Gut, dann ist der nächste Schritt auch klar. :grin:

16.03.2017 22.11 | Grunzi |
Ich bin da vielleicht ein bißchen unkundig. Hatte das nur gepostet, weil ich es in der Mopo entdeckte und auch ein Bericht im TV kam.
D.h., es wird alles so zugelassen, wie es dargestellt wird und kein Vet.Amt oder ähnl. kümmert sich um artgerechtere Bedingungen für die Schweine ?

Ein Hospiz und vor allem mit Kindern ist natürlich etwas Trauriges und die Kinder sollen so viel Freude wie möglich haben, aber ich bin grundsätzlich dagegen, wenn Tiere als Mittel zum Zweck dienen sollen, um alleine den Menschen zufriedenzustellen und wenn auf die Rechte der Tiere überhaupt keine Rücksicht genommen wird.

Ich bin auch total gegen Tiere in Schulen, Kindergärten etc. Und auf "Züchter" reagiere ich auch allergisch.

Auch als Schweine-Laie (nur großes Interesse an Ihnen als Lebewesen - nicht als Essen) fand ich das, was ich bzgl. dieser Mini-Pigs sah und las, bedenklich.

LG Grunzi

17.03.2017 04.26 | Peter |
Genau darum geht es.
So, wie man es lesen kann, wäre die Haltung der Schweine weder artgerecht noch im Einklang mit den Gesetzen und Verordnungen. Und da Silke wie sie schreibt schon versucht hat, mit fach- und sachkundigen Infos die Situation der Schweine in einen zulässigen Zustand zu verändern, diese Infos aber ignoriert werden, gibt es zwei Verhaltensmöglichkeiten:
Entweder macht man beide Augen fest zu und akzeptiert diese dann ja vorsätzlichen Verstösse gegen geltende Bestimmungen, oder man versucht über einen anderen Weg, dagegen etwas zu unternehmen, um dem Recht Gehör zu verschaffen.

Argh, ich weiß schon, warum mir beim Lesen des Begriffs "Züchter" und der Aussage "max. irgendetwasunter50kg" die Halsschlagader anschwillt.

17.03.2017 06.27 | Silke (wutzwutz) |
Die Beiden Rüssel haben noch ein Außengehege auch mit Hütten das deutlich größer ist um "Pausen" machen zu können. Bilder hab ich. Die Fütterung und vor allem das klären was auf die Leute zukommt muss noch erledigt werden.
Ich bin für die dritte Möglichkeit. Gespräche, Aufklärung evtl. einen Besuch vor Ort. Wie bereits geschrieben ich bin dran.

Gruß
Silke

17.03.2017 11.22 | Grunzi |
Danke Silke,
danke Peter.

17.03.2017 11.28 | Peter |
Original von Silke (wutzwutz)

Ich bin für die dritte Möglichkeit. Gespräche, Aufklärung evtl. einen Besuch vor Ort. Wie bereits geschrieben ich bin dran.

Faszinierend, bei zwei Möglichkeiten die dritte zu wählen :respekt:

Und Hamburg ist ja auch gleich um die Ecke bei Dir....

17.03.2017 17.16 | Silke (wutzwutz) |
So bin ich Peter immer sehr kreativ :D
Muss ja spätestens Mitte April wieder in den Norden

19.04.2017 16.01 | Obelix |
Interessant dieses Thema.
Grade neulich habe ich erfahren, dass es das bei mir um die Ecke auch gibt. Da fährt jemand mit den Schweinchen in ein Lebenszentrum zum Aufmuntern.
Es gäbe da Sondergenehmigungen ...

:sz:

19.04.2017 16.11 | Peter |
Wenn Borken bei Dir um die Ecke ist, und Du Daan meinen solltest, dann fährt er mit Rudi nicht zum Aufmuntern in die Heime, sondern verfolgt ganz andere Ziele im Rahmen der tiergestützeten Intervention. Und ja, er hat die erforderlichen Sondergenhmigungen.

19.04.2017 16.16 | Obelix |
nein, meine ich nicht.
Dies bei mir ist ganz neu, die Dame hat die Schweine extra dafür angeschafft, hält sie zuhause und fährt mit ihnen zur Arbeit.

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