[BotIndex] [««] !!! Aujeszkysche Krankheit (AK) weiter auf dem Vormarsch !!!  

29.12.2016 12.49 | Peter | !!! Aujeszkysche Krankheit (AK) weiter auf dem Vormarsch !!!
Moin zusammen,

wie man den Medien entnehmen kann, breitet sich die AK (Aujeszkysche Krankheit) zumindest in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz weiter aus (auch in anderen Regionen wurde sie schon nachgewiesen).

Zum einem handelte es sich um eine meldepflichtige Viruserkrankung (nein, keine Impfung möglich), zum anderen ist diese Krankheit bei Ansteckung für Hunde und Katzen i.d.R. tödlich, auch ein TA kann da nicht helfen.

Hier gibt es ein paar relevante Infos dazu:

https://www.topagrar.com/news/Schwein-News-Schwein-Aujeszkysche-Krankh
eit-im-Hunsrueck-nachgewiesen-6601746.html

Ein weiterer Grund, von den "Spaziergängen" mit dem/den eigenen Rüssel(n) abzusehen, wenn schon das grds. Verbot nicht beeindruckt.

Ja, Wildschweine sind die Hauptträger des Viruses und überleben die Erkrankung oftmals, bleiben allerdings hochgradig ansteckend, ohne dass es dafür einen direkten Kontakt braucht.
Und: Haus- und Hobbyschweine überleben die Infektion definitiv nicht, da sie bei Infektion "vorsorglich" gekeult werden.

Also: Keine "Gassi-Runden" mit den Schweinen, sonst könnten auch Miezi und Schnuffi draufgehen.


Nachtrag vom 3.1.2017:
"Aujeszkysche Krankheit („Pseudowut“)
Die Viruserkrankung „Aujeszkysche Krankheit“ ist eine anzeigenpflichtige Herpes-Virusinfektion und im frühen 20. Jahrhundert von dem Ungarn AUJESZKY beschrieben worden. Hauptträger der Erkrankung sind Hausschweine; dementsprechend ist Schwarzwild besonders anfällig. Auf Menschen und Pferde wird die Krankheit nicht übertragen, ist aber für Hunde und Katzen immer lethal (Impfstoffe gibt es nicht) und verursacht erhebliche finanzielle Schäden für den Schweinehalter! Ihr Verlauf ähnelt demjenigen der Tollwut; sie wird beim Hund durch das Verfüttern von rohem befallenem Wild-/Schweinefleisch und Innereien oder durch den Kontakt mit Blut und Schleim übertragen. Das Infektionsrisiko für Hunde ist während der Bejagung von erkranktem Schwarzwild hoch. Die nicht therapierbare Erkrankung verläuft über die Nervenbahn; die befallenen Tiere haben Fieber und zeigen Unruhe, Zittern und eine gesteigerte Aggressivität. Krampfanfälle und Starre zeigen das Endstadium der Erkrankung an, der Hund verendet durch Atemversagen. Gegen die Aujeszkysche Krankheit gibt es noch keinen Impfstoff (WULLINGER, 2015)"

Quelle: http://gfh-wolfswinkel.de/index.php/component/phocadownload/category/6
-haustiere.html?download=41:notizen-zum-wildschwein

29.12.2016 21.38 | Silke (wutzwutz) |
Und in den betroffenen Gebieten (Info gibts beim VetAmt) Hunde an der Leine lassen und nicht da spazieren gehen wo bekanntermaßen Wildschweine sind. Zudem Freigänger Katzen (auch wenns heftig ist) einsperren

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