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14.12.2013 10.47 | Sabine | Das FLI bittet um Mitarbeit
Moin

Das Friedrich-Löffler-Institut hat um unsere Mitarbeit gebeten.
Hier der Mailtext:

Mein Name ist Sandra Blome. Ich leite das Nationale Referenzlabor für Klassische und Afrikanische Schweinepest am Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems (www.fli.bund.de).

Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes mit dem Namen ASFORCE (http://asforce.org/) beschäftigt sich das Friedrich-Loeffler-Institut mit der Entwicklung und Optimierung von Kontrollstrategien für die Afrikanische Schweinepest.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine virale Erkrankung von Haus- und Wildschweinen, die den Menschen nicht infiziert. Anders als der Name vermuten lässt, kommt diese Erkrankung nicht nur in Afrika vor. Seit 2007 grassiert das Virus in Teilen Russlands und im Kaukasus und hat inzwischen die Außengrenzen der EU erreicht (weißrussisches Grenzgebiet zu Litauen).

Die betroffenen Tiere haben hohes Fieber, Fressunlust, Atemprobleme und Bewegungsstörungen. Einige Tiere zeigen darüber hinaus Blutungsneigung, blutigen Durchfall und Nasenbluten. Für fast alle Tiere endet die Erkrankung nach nur wenigen Tagen tödlich.

Leider stehen uns bisher keine Impfstoffe und auch keine effektive Behandlungsmöglichkeit gegen die Afrikanische Schweinepest zur Verfügung. Im Falle eines Ausbruchs müssten daher alle unmittelbar betroffenen Tiere, die Kontakttiere und auch Tiere, die in den gesetzlich festgelegten Schutzzonen gehalten werden, getötet werden.

Dies geschieht um einer Verschleppung der Seuche vorzubeugen. Die skizzierten Maßnahmen sind gesetzlich festgeschrieben (Verordnung zum Schutz gegen die Schweinepest und die Afrikanische Schweinepest) und müssen deshalb auch rigoros umgesetzt werden.

Für die Entwicklung effizienter Kontrollmaßnahmen ist das Verständnis der Haltungsstrukturen und Handelsbeziehungen von herausragender Bedeutung, da nur so damit verbundene Risiken sinnvoll abgeschätzt werden können. Aus diesem Grund, führen wir eine Datenerhebung zur Struktur der Schweinehaltung in Deutschland durch, die hauptsächlich folgende Faktoren erfasst: Schweinedichte, Herdengröße, Haltung und Fütterung, Handelsstrukturen und –wege, sowie um mögliche Interaktionen mit Schwarzwild.

Da dies auch privat gehaltene Schweine betrifft, richten wir diesen Fragebogen auch an Hobbyhalter und Tier- und Naturerlebnisparks.

Auf der Suche nach Kontakten sind wir auch auf das Schweinefreunde-Forum gestoßen. Da ich selber in einigen Foren aktiv bin bzw. war, wende ich mich heute mit der Bitte an Sie, uns bei unserer Datenerhebung zu unterstützen. Zur Erhebung dieser Daten wurde ein Fragebogen mit dem Online-Tool SurveyMonkey entwickelt, den Sie als pdf-Version, zusammen mit einem Merkblatt zur Erkrankung, im Anhang finden.

Es ist klar, dass viele Fragen auf eine private Haltung nur sehr eingeschränkt zutreffen, wir haben uns jedoch für ein einheitliches Format entschieden. Aus Datenschutzgründen können wir an die entsprechenden Schweinehalter und -züchter leider nicht direkt herantreten. Daher möchten wir Sie fragen, ob Sie die Möglichkeit sehen, den Link zum Onlinefragebogen und den Weblink zu einigen Download-Möglichkeiten auf die Forumsseite zu setzen.

Die Ergebnisse der Umfrage stellen wir Ihnen und den Forums-Mitgliedern selbstverständlich gerne zur Verfügung.

20.12.2013 16.38 | Sabine |
Moin

Hier ist der Fragebogen jetzt als online-Link...ist vielleicht einfacher.

http://www.fli.bund.de/no_cache/de/startseite/institute/institut-fuer-
virusdiagnostik/referenzlabore/nrl-fuer-asp/forschungsprojekt-asforce.html

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