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29.06.2012 18.45 | claudisesel | Minischweine + Esel + Pferde
Liebe Schweinefreunde,

ich bin neu hier und habe mich schon etwas durch das Forum gelesen, aber auch noch offene Fragen...

Wir haben zwei Esel + zwei Pferde, Hunde, Katzen, Hühner und Enten und denken nun noch über zwei Minischweine nach. Unsere Tiere leben in einem Offenstall mit befstigten Auslauf und kommen ganztägig auf die Weide. Natürlich kennen sie keine Schweine.
Wir würden einen zweiten, kleineren Stall gegenüber dem großen abtrennen, dass alle Kontakt haben können aber die Schweine sicher sind. Langfristig aber wäre es natürlich klasse, wenn alle den Auslauf gemeinsam nutzen könnten.

Was unsere Tiere angeht, kann ich mir vorstellen, dass sie irgendwann die Schweine akzeptieren, wenn diese sich an die "Regeln" halten- nun meine Frage: lernen Schweine Körpersprache anderer Tiere einschätzen? Können sie mit Drohungen z.B. der Pferde etwas anfangen? Oder ziehen sie einfach "ihr Ding" durch und ignorieren das, z.B. beim Fressen?

Fressen Schweine auch Heu als Grundfutter oder nur zur Beschäftigung?
Und : last, but not least: Borg+Borg, Borg+Sau, Sau+Sau...was meint Ihr?

Ich arbeite tiergestützt und insofern würden die Schweine auf die eine oder andere Art auch ihren "Job" bekommen, so sie denn mögen.

Ich freue mich über Eure -auch kritischen- Meinungen!

Danke + Grüße, claudi

29.06.2012 19.05 | Daan V. | RE: Minischweine + Esel + Pferde
Hallo Claudi Herzlich willkommen.

Kontakt mit Hühnerkot wäre nicht so gut.
Vergesellschaftung mit anderen Tieren ist eine spannende Angelegenheit, wobei eher die Frechheit der Schweine ein Problem werden könnte.

Die sind es oft, die sich nicht benehmen. Ein Schwein ist sehr stur, und dadurch vielleicht etwas blind was die Körpersprache anderer Tiere anbelangt.

Heu wird nicht immer gefressen, du brauchst für Schweine schon ein Extra-Alleinfutter.

Borg + Sau = Borg platt :down:

Sau + Sau, für deine Absicht zu zickig

Borg + Borg :up:

Viel Erfolg, und gut dass du uns gefunden hast!
Grüße, Daan

29.06.2012 19.26 | Paulalie |
Hallo , meine Erfahrungen dazu ;
Wir haben Pferde , Schafe , Hunde , Enten , Kaninchen und natürlich Schweinis .
Passt alles ! Keine Probleme . Die Schweine lassen sich von niemanden unterkriegen , lassen aber auch die anderen zufrieden .
Heu fressen unsere im Winter in grossen Mengen, klaro brauchen sie aber auch ihr Kraftfutter und Gemüse , Obst usw.
Sau + Sau hatte ich fast 10 Jahre , ging soweit super . Nur wenn Sau in der Rausche war , wurde alles an Getier , was irgendwie körperlich erreichbar war , besprungen . Paula war da ganz schmerzfrei und ohne Gnade :D
Jetzt habe ich Sau und Borg auch ok , bis auf die natürlichen Zickereien der Frau äh sorry Sau :] alles bestens .
Viel Freude noch mit deinen Tierchen . Ist es nicht herrlich mit ihnen zu leben :up:
Ps unser Kater ist öfters auf Paulla geritten , das war immer die Show :respekt:

29.06.2012 19.28 | claudisesel | RE: Minischweine + Esel + Pferde
Hallo Daan,

danke für Deine Antwort! So ähnlich dachte ich mir das schon, aber wenn die Schweine zumindest den Pferden das Heu nicht wegfressen, wäre schon mal ein Problem aus der Welt!

Unsere Hühner allerdings haben zwar für die Nacht ihren eigenen Stall, laufen aber tagsüber im Garten und eben gerne auch im Offenstall + Auslauf rum...was ist das Problem mit dem Hühnerkot? Krankheiten?

Viele Grüße, claudi


Hallo Paulalie,

freut mich, dass es bei euch gut klappt!
Ich hatte schon alle möglichen Tierkonstellationen und meine Erfahrung sagt, dass es vor allem von den Charakter des einzelnen Tieres abhängt und weniger von der Tierart...

Viele Grüße, claudi, die auch gerne jede Menge Tiere um sich rum hat großes Grinsen

29.06.2012 19.33 | Daan V. | RE: Minischweine + Esel + Pferde
Genau, die Gefahr ist da, Zoonosen oder Ähnliches.

Wie groß diese gefahr ist, kann ich dir nicht sagen.
Weil ich selber auch mit meinen Schweinen arbeite, verzichte ich auf Hühner.
Mit zwei Borgs lässt sich viel entspannter arbeiten, obwohl auch das ein Prozess ist, der nicht immer leicht ist..

Kannst mich diesbezüglich bei Bedarf gerne fragen.
LG Daan

29.06.2012 19.34 | Paulalie |
also Paula hat meinem 165 Stck Hengst das Heu geklaut und woanders gebunkert :D. Aber das sind geringe Mengen . Pferd kann es überleben ;-)

Ja es klappt und auch wichtig : der Mensch sollte sich nicht zu sehr einmischen . Die Tiere machen das schon :]

29.06.2012 19.57 | Sabine |
Moin Claudi

Herzlich Willkommen auf unseren "versauten" Seiten, schön das du hergefunden hast. :up:

Kommt immer auf das Alter aller Beteiligten an. Ferkel können von einem Pferdetritt schnell sterben. Ausserdem passen sie in dem Alter auch ins Beuteschema eines Hundes..wenn sie älter sind würde ich mir eher Sorgen um den Hund machen. ;)
Was noch ein Problem ist, viele Pferde haben erst mal panische Angst vor Schweinen, deine Zäune sollten also stabil sein. ;)

Enten- und Hühnerkot sollten gemieden werden, wie Daan schon schrieb, u.a. wegen der Salmonellengefahr. Da gibts aber noch andere fiese Krankheiten die auf Schweine übertragen werden können. Also besser nebeneinander..wenn das machbar ist.

Übrigens, meine Schweine, 12 an der Zahl, fressen gar kein Heu. :sz:

29.06.2012 19.58 | ibi |
Hallo,
ich denke, der wichtigste Punkt, bei der Vergesellschaftung verschiedener Tierarten, ist der Platz den man zur Verfügung hat.
Hat man genug Fläche und Rückzugsmöglichkeiten, Artspezifisch, für die verschiedenen Tierbedürfnisse, geht es fast immer ausgesprochen gut.
In der Regel kann man Schweine sowieso mit fast allen anderen Tieren bestens vergesellschaften, sogar tausendmal besser als Schweine mit ihnen fremden Schweinen !
Bei Pferden wäre ich vorsichtig, weil ein "nervöses" Pferd leicht ein Schwein totschlagen kann, bevor Schwein weiß, wie Pferd tickt.
Hühner und Schweine sind in der Regel eine super-Symbiose, vorausgesetzt man hat genug Fläche ( weil Hühner überall hinscheißen).
Also auf kleiner Fläche ncith so gut, wegen Hühnerscheiße im Schweinfutter. Ansonsten, bei genug Platz, nur gut ! Ich beobachte oft wie meine Schweine total entspannt in der SWonne liegen und die Hühner bei den Schweinen Hautpflege betreiben ! Wie die Putzerfische bei den Haien :-)
Wenn alle bei der Fütterungszeit draußen sind und auf Futter warten sitzen die Hühner, teilweise, auf den Schweinen, erwartungsvoll. Und die Schweine machen keinen belästigten Eindruck.
Bei Schafen und Ziegen ist in der Regel auch kein Problem zu erwarten, bis auf die Tatsache, dass es hier Böcke gibt, die böse stoßen.
Enten und Gänse machen das Problem, dass sie die "Wasservernichter" schlecht hin sind.
Man ist ständig dabei frisches Wasser zu geben, damit die anderen Tiere nicht das "versaute" :-) Wasser trinken müssen.
Mit Hunden und Katzen gab es nie, nie Probs !
Probleme könnte es geben , wenn man einen schlecht erzogenen Jagdhund hat und Ferkel hat. Gegen ein erwachsenes Schwein, hat ein Hund kaum eine Chance, die wissen sich zu wehren :-)
Meine Erfahrung über viele , lange Jahre ist ( wenn man nur zwei Schweine hält), dass die Konstallation Sau und Borg auf lange Sicht die verträglichste und einfachste ist.
Heu ist in der Regel, für die meisten Schweine , eher Beschäftigungsmaterial.
Wird zwar auch durchaus gefressen, aber auch dann, sollte es nicht zur Fütterungsration gerechnet werden.
Liebe Grüße
ibi

29.06.2012 20.06 | Daan V. |
Kombination Sau Borg ok. ich habe da zu sehr an mehrere Säue und einen Borg gedacht.

Zum "arbeiten" würde ich aber immer einen borg vorziehen.

29.06.2012 20.47 | snoopy61 |
Also meine 2 sind noch jung, Der Borg Brutus wird 3 Jahre und Charlotte 2 Jahre.
Allerdings wurde Charlotte vor 4 Wochen unterbunden.
Was zum arbeiten besser ist finde ich noch sehr schwierig.
Brutus ist der schnellere dafür aber auch der gröbere,
Charlotte geht alles ruhiger an ist dafür aber sehr zuverlässig.
Wie sich das noch entwickeln wird weiss ich nicht.
Fränzi hat mich vorgewarnt und meint das Charlotte irgend wann die Chefin sein wird.
Im Moment muss sie allerdings noch was warten.
Charlotte hat noch keine 25 Kilo und er schon stattliche 60.

Meiner Meinung nach hat jedes Schweinchen auch seinen eigenen Karakter.
Das einte friedlich und das andere etwas weniger. Ob Borg oder Sau

Viel Spass mit Euren Schweinchen

Claudia

29.06.2012 21.04 | claudisesel |
Hallo an alle und danke für Eure hilfreichen Antworten!
(ist ja ein aktives Forum hier :))

Ich plane, zwei Ferkel zu kaufen und diese auch über einen längeren, wenn nicht sogar langen Zeitraum getrennt vom Rest zu halten, eben mit Sicht- und Schnupperkontakt ,aber safe. Das ist von den Örtlichkeiten auch machbar, mit einigem Aufwand.
Meine Hunde sind Therapiehunde und wissen sich zu benehmen. Ich denke, dass die Hunde auch das kleinste Problem sind.

Die anderen Tiere sind sehr verträglich, sofern eben die Grenzen eingehalten werden. Und ich möchte natürlich nicht, dass die Schweine durch negative Erfahrungen die Grenzen kennenlernen...

Aber vielleicht lässt die Zeit ja alles zu einem durch Schweine erweiterten harmonischen "Großen Ganzen" zusammenwachsen?!

Die anvisierten Schweine, die ich morgen allerdings erst kennenlerne, würden Ende Juli abgegeben, und da hab ich dann 6 Wochen Sommerferien, ideal also. Aber erst mal gucken...

Wann werden Miniferkel denn idealerweise von der Mutter getrennt? Und werden sie wohl viel Heimweh haben, oder wie kann man es ihnen erleichtern?

Viele Grüße, claudi

29.06.2012 22.25 | sheitan |
Hallo Claudi,

schau doch mal bei uns in die Vermittlung. Dort gibt es so viele Schweinchen, die dringend ein neues Zuhause suchen. Von einem sogenannten "Züchter" kauf auf keinen Fall die Schweinchen, die nehmen dir nur viel Geld ab und haben sowieso keine Ahnung und vor allem weisst Du nicht, was Du bekommst. Du musst bedenken, dass Schweine 5 Jahre lang wachsen und sie können locker 100 - 120 kg schwer werden. Ferkelchen sind zwar ganz niedlich, aber für einen Anfänger eigentlich ungeeignet. Sie sind sehr empfindlich und brauchen entsprechendes Futter und viel Wärme. Bis zu 6 Monaten Ferkelkorn und später ein Alleinfutter für Minischweine.

Überleg es Dir noch mal. Wenn Du zwei fertige Schweinchen nimmst, weisst Du, worauf Du Dich einlässt. Meistens lassen sie sich streicheln und sind lieb und vor allem kosten sie nichts. Ruf doch diesbezüglich mal Doris oder Sabine an. Ihre Telefonnummern findest Du auf unserer Vereinsseite.

LG Helga

29.06.2012 22.42 | Sabine |
Moin Claudi

Muss es unbedingt Schwein von einem Vermehrer sein?

Wir haben so viele Notnasen die auch mal "gezüchtet" wurden..wäre das nicht was für dich?

Frühestens mit 8 Wochen sollten Ferkel abgegeben werden. Sie sollten ausserdem Ohrmarken haben und zur Anmeldung brauchst du auch die Betriebsnummer des Vorbesitzers.
Hast du eigentlich schon mit deinem Vetamt gesprochen..eine Haltung wie du sie anstrebst ist genehmigungspflichtig. ;)

30.06.2012 10.37 | claudisesel |
Hallo Helga, hallo Sabine,

Eure Argumentationen leuchten mir natürlich ein. Wir haben auch einige Tiere aus dem Tierschutz bei uns...

Allerdings würden wir gerne die Schweine in ihr neues Leben mit viel Multi-Kulti reinwachsen sehen und ganz egoistisch: wir würden uns die Freude an jungen Tieren gerne gönnen!
Bei uns sind alle Tiere, außer Hahn und Erpels, kastriert und es herrscht ein strenges Vermehrungsverbot, auch für die Hühner + Enten. Ich konnte es zwar nicht immer vermeiden, wir hatten aber vor zwei Jahren Glück, dass nur Hühner und keine Hähne geschlüpft sind.

Veterinäramt gilt es noch abzuklären, aber zuerst müssen wir uns die Tiere ja mal anschauen :]

Und was unser noch-nicht-wissen angeht: da halte ich mich für lernfähig, auch wenn ich natürlich noch Unmengen von Fragen habe...aber wie gesagt: erst mal schauen!

Viele Grüße, claudi

30.06.2012 12.02 | Jeannus |
Bei mir leben ja auch Pferde, Schweine, Hunde und Katzen "zusammen".

Also die Ponys hatten eigentlich keine Probleme mit den Schweinen. Die großen Pferde schon eher. Als die Schweine mal auf die Pferdeweide ausgebüxt sind, war es nicht so sicher, daß sie das überleben würden. Da waren mal eben 6 Pferde (einer ging los, alle anderen gleich mit) hinter den beiden Schweinen her! Die haben richtig Jagd gemacht mit Beissen und Treten.

Die Hunde haben eigentlich keine Probleme - nur meine Chefin meint, die Schweine reglementieren zu müssen. Allerdings nur, wenn sie sich dicht am Haus bewegen. Sie werden vom Haus vertrieben. Da geht sie schon mal richtig drauf los. Allerdings sind die Schweine davon unbeeindruckt. Gefährlich wird's nur dann, wenn sie mal "zurückschlagen".

Es kommt doch immer auf die einzelnen Tiere an.

30.06.2012 19.14 | Sabine |
Moin Claudi

Kann ich alles nachvollziehen..und wir haben auch Ferkel in der Vermittlung. ;)

30.06.2012 20.03 | Daan V. |
Jetzt bist du dran, Claudia... ;)

IIIIIAAAAAHH....Schwere Entscheidung vielleicht, kann es durchaus nachvollziehen.

Würde aber beim "links" liegen lassen eines Züchters, dir eine kostenlose Teilnahme an einem meiner folgenden Kursen anbieten, oder dich persönlich mit Ratschlägen unterstützen in der tiergestützten Therapie, oder Aktivitäten mit Schweinen.



LG Daan

01.07.2012 11.33 | claudisesel |
Hallo Daan,

nachdem ich Deine Arbeit im Internet gesehen habe, klingt Dein Angebot natürlich verlockend- danke ! :)

Hallo Sabine,

wir wohnen in Süddeutschland... wenn Du in der Vermittlung Tiere hast, die nicht gerade in Niedersachsen leben, dann lass es mich gerne wissen!

Naja, wir haben gestern die Ferkel angeschaut. Sie sind 3 Wochen alt und natürlich süß, aber auch sehr scheu und nichts gewöhnt, ist ja klar.
Ich bin viel am Überlegen: wie ist es räumlich machbar? Sie sind ja winzig und unsere Zäune etc. sind ja eher für Esel ausgelegt...
Kann eine Integration in das "Große Ganze" funktionieren, dass niemand Stress hat? Werden die Kleinen sehr laut schreien (was sie ja durchaus können) und die Nerven bzw. die Toleranz unserer Nachbarn noch mehr strapzieren?

Vor allem der Lärmaspekt macht mir gerade etwas Bauchweh... da ich es einfach nicht einschätzen kann. Wie sind denn Eure Erfahrungen mit frisch abgesetzten Ferkeln? Zeit hätte ich ja genügend, da ich dann sechs Wochen Ferien habe, aber was ist, wenn sie viel Aufmerksamkeit bekommen und dann für mich die Schule weider losgeht?

Daan, mit welchem Alter hast Du Deine beiden bekommen?

Es sind unendlich viele Fragen, die sich mir auftun...aber ich habe zu lange Tiere und halte mich für sehr verantwortungsvoll und muss alles Für + Wieder geklärt haben, bevor ich dieses Wagnis eingehe. Oder mich eben dagegen entscheide.

Danke für Eure Geduld!

Viele Grüße, claudi

01.07.2012 12.20 | Daan V. |
Hallo Claudi

Unsere Schweine waren ca. 10 Wochen alt, und auch sehr scheu, den Menschenkontakt also nicht gewohnt.

Sie kommen von einem ziemlich umstrittenen Züchter.
Wir haben in den letzten Jahren, auch mit Hilfe von Schweinefreunde e.V. viel gelernt, und das Glück gehabt, unsere durch anfängliche Unwissenheit gemachten Fehler zu korrigieren.

Bei Dir ist es, was das Alter der Schweine anbelangt schon wichtig, in welcher Form die mögliche zukünftige "Arbeit" mit den beiden stattfinden wird.
Wenn Du sie nur auf dem Hof hältst, kannst Du auch schon etwas ältere Tiere anschaffen.

Die Sache mit dem schreien ist zum Teil Erziehungssache. Wenn Schweine merken, dass das Schreien zum ziel führt (Futter), dann wird natürlich geschrien!


Wir haben damit kaum Probleme gehabt.

Viel Erfolg,

Grüße, Daan

01.07.2012 12.37 | uschi |
Hallo Claudi ,ich habe 2 grosse Schweine wie ich es im Eselforum beschrieben habe .Die grossen haben nicht so ein Problem mit den Eseln .Meinen neuen 1 Jahr alten Barny lasse ich !00 % nicht zu meinen Eseln .1 .er ist neu und sie" behandeln" ihn wie einen fremden Hund .Es wird aber schon besser und sie werden auch schon ruhiger wenn sie ihn sehen .Hab ihn jetzt ca. 4 Monate .
2.Er ist für meine Esel zu lebhaft .Er rennt wie ein junger Hund ist total neugierig und hat keine Angst .
Meine Esel würden mit ihm "spielen" wollen und er kann nichts gegen setzen .Sie würden ihn so umrempeln .
Er ist auch mit Abstand der lauteste .Weiss nicht ob alle jungen Schweine so quiken wenn sie ihren Willen nicht bekommen .
Meine älteren ab 1.5 Jahre haben nie so gequikt .(tiefes grunzen z.b. uf uf wenn sie Futter riechen )
Mit meinem alten Clemens haben die Esel ja garkein Problem .Mein mittleres braunes Schwein hat so auch kein Problem wenn da nicht Uschi oder Paula sind die ihn schon mal
zu feste liebkosen (knabbern mit den Lippen )Meine Schweine sind ja nur mit mir auf der Wiese und wenn ich etwas merke gehe ich sofort hin .
Meine Esel waren noch nie aggressiev zu meinen älteren Schweinen .
Es ist sehr lustig so ein junges Schwein wie den kleinen Barny zu haben aber er macht auch viel Stress und Arbeit .Meine beiden grossen merke ich garnicht und sind gaaanz ruhig .(machen mir nur Freude )
Die älteren kann man auch klasse mit Leckerli bestechen .meine waren dadurch sofort anhänglich wie ein Hund .
Liebe Grüsse Brigitte

01.07.2012 18.26 | Paulalie |
meine Paula war ca.10-12 Wochen als ich sie bei einer " Tierfreikaufaktion" aus einem sorry..Schei...loch gezogen habe . Sie hatte , wie ihre vielen , vielen Geschwister bis dahin eine grausame Zeit .
Dennoch und fast unfassbar ,war sie aber ruck zuck zahm . Ich konnte sie gleich am ersten Tag baden , ohne großes Geschrei. Sie hat schon in der ersten Nacht mit meinem Hund im Körbchen gekuschelt . Dann habe ich sie überall mit hingeschleppt .
Da ich zu der Zeit Pflege u.-Bereitschaftstelle für vernachlässigte Kinder war und zusätzlich tierbegleitende Aktivitäten für Kinder mit Behinderung anbot , wuchs sie von Anfang an in ihren " Job" hinein . Paula hat mit unzähligen Kindern im Stroh gekuschelt , sich überall streicheln lassen und ihnen geduldig zugehört .
Also ich würde auch unbedingt junge Schweine nehmen, damit sie von Anfang an in ihr Leben als " Therapeuten " hineinwachsen können ( gibt es ja aber wie schon erwähnt auch in den Notstationen )
Trau dich nur , sie machen soviel Freude :)

01.07.2012 20.42 | sheitan |
Tja, das mit dem Schreien ist schon ein Problem. Wir haben 2 Schweinedamen. Die eine ist sehr ruhig, aber die andere schreit, wenn sie in der Rausche ist, was das Zeug hält. Da kann man sich echt die Ohren zuhalten. In diesem Fall hilft auch keine Erziehung, denn sie ruft ja eindringlich nach einem Eber.

Und da ja Schweine alle 3 Wochen in die Rausche kommen, kann das schon störend für die Nachbarn sein. Bei uns leben die Tiere auf einem Bauernhof ohne Nachbarn, da ist das kein Problem.

LG Helga

01.07.2012 21.53 | claudisesel |
Hallo,

danke für Eure Beiträge!

Wir tendieren inzwischen zu zwei borgs (oder börgs?), da diese hormonellen "Störungen" wohl weniger unterworfen sind. Vielleicht sind die ja auch ruhiger...hofft claudi + die Nachbarschaft :)

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