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31.03.2012 08.31 | Daan V. | trauriges Ende zweier Minis
Wahr passiert :down:


Ich arbeite bekanntlich mit meinen Schweinen. (tiergestützte Förderung , oder Therapie). Bei einigen Fortbildungsinstituten bin ich in dieser Sache als Dozent tätig. Meistens sind die auf Hunde eingestellt.

Eine Inhaberin fand die Idee so toll, und war so begeistert von meiner Arbeit, dass sie selber auch überlegte sich Mini-Schweine anzuschaffen. Ich bot ihr dabei sofort meinen Rat und Hilfe an. Schweine sind nun mal keine Hunde! Die junge Frau wurde schwanger mit dem dritten Kind. Als ich da letztens wieder eine Fortbildung gab, hatte sie grade ihr Kind bekommen, und ihre Kollegin vertrat sie. Da erfuhr ich, dass sie sich tatsächlich schon zwei Minis „angeschafft“ hatte. „Und wo sind die“?, war meine Frage.

Die Antwort war genauso grausam wie typisch: Nach dem Kauf der Jungtiere, ist das erste beim Ankunft zu Hause schon aus der Box geflüchtet, und im Mais verschwunden. Das zweite hat sich zwei Wochen später vom Laubsauger so erschrocken, dass es sich aus den Geschirr „gezogen“ hat, und ab in den Mais! Beide Schweine wurden nicht mehr eingefangen, haben die Gemüsegärten in der Nachbarschaft „besucht“, und sind ende Herbst vom Jäger erschossen worden. :(

Traurig für alle Parteien. Keiner hat das natürlich gewollt. Ich werde oft damit konfrontiert, dass Schweine als Tier falsch eingeschätzt werden. Es sind oft die Hundeliebhaber, die offensichtlich vieles mit ihrem Hund vergleichen. Wenn sie das richtig tun würden, kämen sie zu dem Ergebnis, dass man ein Hund nicht mit einem Schwein gleichstellen kann!

Wenn sie für ihre Minis genau so viel gezahlt hat, wie ihr Lehrgeld betrug, haben die Minis ein Vermögen gekostet...

31.03.2012 11.05 | Sabine |
Oh man, das ist wirklich eine herbe Geschichte. Der Mensch zahlt Lehrgeld..und das Tier mit seinem Leben. Grausam.

Ich möchte gar nicht wissen wie vielen Tieren es so geht. Angefangen beim Hamster im Kinderzimmer und beim Pferd muss man damit nicht aufhören.

Keiner ist frei von Fehlern, auch ich nicht, aber muss man deswegen die Fehler anderer auch noch selbst machen?

Natürlich hat das keiner gewollt, aber warum hat sie deine Hilfe nicht angenommen?

Ich verschieb das mal in die Anschaffungsecke..das sollte jeder lesen, der mit dem Gedanken spielt, sich Minischweine anzuschaffen.

31.03.2012 20.20 | Migi |
Naja, Fehler machen ist die eine Sache, dafür gerade stehn und die Verantwortung dafür übernehmen die andere. Das ist hier nicht passiert.
"Vielleicht sind manche Schuhe die wir uns anziehn eine Nummer zu groß, aber wir haben die Möglichkeit daran zu wachsen!" Und wenn es um andere Lebewesen geht haben wir meiner Meinung nach die Pflicht das Beste zu tun!
Auch wir haben Louis mit "Hundeerfahrung" und ohne Ahnung +" nette "Züchterinfos bekommen - wir haben uns große Mühe gegeben ihn , der ohne Verschulden in der Misere saß, glücklich zu machen und tun dies täglich.

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